Eurozone: Wachstum der Geldmenge unerwartet gestiegen


FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum ist im Mai unerwartet gestiegen. Die breit gefasste Geldmenge M3 legte im Jahresvergleich um 3,2 Prozent zu, wie die Europäische Zentralbank am Montag in Frankfurt mitteilte. Im April war die Geldmenge M3 noch um 2,7 Prozent gewachsen. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer unveränderten Rate gerechnet.

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Die enger gefasste Geldmenge M1 stieg im Jahresvergleich um 4,0 Prozent. Im Vormonat hatte sie noch um 3,8 Prozent zugelegt. M1 gilt unter Ökonomen als Konjunkturindikator.

Das Wachstum der Kreditvergabe an private Haushalte stieg von 3,0 Prozent im Vormonat auf 3,1 Prozent. Deutlicher beschleunigte sich das Wachstum bei den Unternehmenskrediten. Unternehmen außerhalb der Finanzbranche bekamen 4,0 Prozent mehr Kredite als vor einem Jahr. Im Vormonat war die Kreditvergabe noch um revidiert 3,4 Prozent gestiegen./jsl/la/stk

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