EVP-Chef Weber will nach Ceuta mehr Rechte für Frontex


CEUTA/BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts der Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta fordert der Europapolitiker Manfred Weber mehr Befugnisse für die europäische Grenzschutzagentur Frontex. "Ich will, dass wir Frontex, unserer Europäischen Außengrenzenagentur, also unserem Grenzschutz in Europa, auch wirklich Durchgriffsrechte geben", sagte Weber, der das Parteienbündnis Europäische Volkspartei (EVP) führt, bei RTL Aktuell.

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"Wenn eine linke Regierung in Spanien nicht willens ist, die Außengrenze zu sichern, dann muss Frontex auch Kommandogewalt bekommen", verlangte Weber. "Dann muss auch Europa an diese Grenze gehen und für Ordnung sorgen."

Die Bilder Zehntausender Menschen, die sich - auch schwimmend und kletternd - Zugang zur spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika verschafften, lösten große Unruhe in der EU aus. Es kursieren verschiedene Erklärungsversuche, wie es so weit kommen konnte.

Weber sagte: "Einen unkontrollierten Zustand, wie wir ihn in den letzten Stunden in Ceuta erlebt haben, darf es in Europa nicht geben. Grenzen müssen gesichert sein."/bf/DP/zb

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