EZB erhebt für 2020 Aufsichtsgebühren von 514 Millionen Euro


Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) wird für ihre im Jahr 2020 erbrachten bankaufsichtlichen Leistungen von den Banken Gebühren von 514,3 Millionen Euro fordern. Nach ihrer Mitteilung stiegen die tatsächlichen Kosten 2020 um 0,3 Prozent auf 535,3 Millionen Euro. Abzüglich eines Gebührenüberschusses aus 2019 von 22,0 Millionen Euro und erlassener Gebühren von 1,0 Millionen Euro ergibt sich der oben genannte Betrag. Die Banken müssen die Gebühren nach Erhalt einer Rechnung im zweiten Quartal bezahlen.

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Die EZB hatte für 2020 ursprünglich Aufsichtskosten von 603,7 Millionen Euro erwartet. Wegen der Corona-Pandemie kam es aber zu deutlich weniger Vorort-Kontrollen. Außerdem wurde der für 2020 anberaumte Stresstest verschoben. Die Aufsichtskosten für 2021 schätzt die EZB auf 594,5 Millionen Euro.

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DJG/hab/apo

(END) Dow Jones Newswires

March 23, 2021 05:23 ET (09:23 GMT)

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