EZB hebt Inflationsprognosen an und senkt BIP-Prognosen


Von Hans Bentzien

DOW JONES--Die Volkswirte der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Euroraum-Notenbanken haben ihre Prognosen für die Entwicklung der Inflation im Euroraum 2026 und 2027 angehoben und zugleich ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum gesenkt. Wie die EZB im Rahmen ihrer vierteljährlichen Projektionen mitteilte, rechnen die Experten in ihrem Basisszenario nun für 2026 mit einem Anstieg der Verbraucherpreise um 3,0 Prozent, nachdem es im März noch 2,6 Prozent gewesen waren. Die Prognosen für 2027 und 2028 wurden mit 2,3 (2,0) und 2,0 (2,1) Prozent angegeben. Für die Kerninflation werden Raten von 3,5 (2,3), 2,5 (2,2) und 2,2 (2,1) Prozent erwartet. Die EZB strebt mittelfristig Preisstabilität an, die sie bei einer Inflationsrate von glatt 2 Prozent gegeben sieht.

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Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird laut den Projektionen um 0,8 (0,9), 1,2 (1,3) und 1,5 (1,4) Prozent steigen.

Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/apo/mgo

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June 11, 2026 08:22 ET (12:22 GMT)

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