EZB-Ratsmitglied Holzmann: Vierte Corona-Welle hätte keine großen Auswirkungen


FRANKFURT (Dow Jones)--Eine vierte Corona-Welle hätte nach Ansicht des österreichischen EZB-Ratsmitglieds Robert Holzmann keine großen Auswirkungen für die Konjunktur des Euroraums. "Wir sehen, dass die wirtschaftlichen Effekte mit jeder Welle geringer werden", sagte Holzmann der Wirtschaftswoche. Wahrscheinlich werde eine Welle kommen, aber ihre ökonomischen Effekte würden vor allem aufgrund der Impfungen schwächer als jene der dritten sein.

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Holzmann bekräftigte seine Forderung nach einem Auslaufen des Pandemiekaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB) im kommenden Jahr. "In manchen Ländern mag diese Einsicht vielleicht noch nicht gereift sein", sagte er. "Aber in einer Währungsunion kann nicht der Langsamste das Tempo bestimmen." Sollten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin günstig bleiben, müsse das Pandemiekaufprogramm im nächsten Jahr auslaufen. "Alle Daten deuten darauf hin, dass die Wirtschaft besser läuft als gedacht."

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