Fahrgastvertreter, Lokführer und Konkurrenz für Bahn-Aufspaltung


BERLIN (dpa-AFX) - Netz und Betrieb bei der Bahn sollen stärker voneinander getrennt werden. Diese Forderung haben Konkurrenten der Deutschen Bahn, der Fahrgastverband Pro Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL bekräftigt. Die Bahn-Töchter für das Gleisnetz, die Bahnhöfe und das Bahnstromnetz sollten von ihrem "Gewinnerzielungszwang" befreit werden, teilten die Verbände am Montag mit.

Werbung

"Der Staat würde endlich seine direkte Verantwortung für das Schienennetz in die Hand nehmen und auf Gewinne aus der Infrastruktur verzichten", sagte der Pro-Bahn-Vizevorsitzende Lukas Iffländer. "Nur so kann der Schienensektor seinen Beitrag zum Klimawandel liefern."

Die Verbände hatten sich schon im Sommer mit den Verbraucherzentralen und der Bauindustrie für ein eigenständiges, unabhängiges und am Gemeinwohl orientiertes Bundesinfrastrukturunternehmen stark gemacht. FDP und Grüne setzen sich in den Koalitionsverhandlungen mit der SPD für eine Aufspaltung der Bahn ein. Die SPD lehnt das ab. Neben der Deutschen Bahn selbst ist auch die Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft gegen die Spaltung.

"Wenn das Herz der SPD daran hängt, kann das sogar innerhalb des DB-Konzerns realisiert werden", sagte Ludolf Kerkeling, Chef des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen./bf/DP/ngu

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.