Fed im Blick

Inflationsdruck in den USA lässt im Juli etwas nach


Inflationsdruck in den USA lässt im Juli etwas nach

Der Preisauftrieb in den USA hat im Juli etwas nachgelassen.

Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stagnierten die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat und lagen um 8,5 (Vormonat: 9,1) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem monatlichen Preisanstieg von 0,2 Prozent und einer Jahresteuerung von 8,7 Prozent gerechnet.

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Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen um 0,3 Prozent auf Monats- und um 5,9 (5,9) Prozent auf Jahressicht. Die befragten Ökonomen hatten Raten von 0,5 und 6,1 Prozent erwartet.

Der Benzinpreis fiel im Juli um 7,7 Prozent gegenüber dem Vormonat, was dazu führte, dass der Gesamtindex stagnierte. Auf Jahressicht allerdings verteuerte sich Energie um 32,9 Prozent, ein geringerer Anstieg als der 41,6-prozentige Anstieg im Zeitraum bis Juni. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich um 10,9 Prozent, der stärkste Anstieg auf Jahressicht seit Mai 1979.

Die hohe Inflation ist das Nebenprodukt des raschen Wachstums, das die USA nach der Pandemie verzeichneten und das zum Teil durch niedrige Zinssätze und staatliche Konjunkturprogramme angeheizt wurde. Die US-Notenbank steht vor der Herausforderung, die Geldpolitik zu straffen, um den heißen Arbeitsmarkt abzukühlen und die Nachfrage so weit zu bremsen, dass die Inflation eingedämmt wird, aber nicht so weit, dass eine Rezession ausgelöst wird.

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Die US-Notenbanker haben die Zinssätze sowohl im Juni als auch im Juli angehoben und werden sich im September erneut treffen, um eine weitere Anhebung vorzunehmen. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell hat erklärt, dass die Zentralbank klare und überzeugende Beweise dafür sehen will, dass der Preisdruck nachlässt, bevor sie die Zinserhöhungen verlangsamt oder aussetzt.

WASHINGTON (Dow Jones)

Bildquellen: Reha Mark / Shutterstock.com, RAGMA IMAGES / Shutterstock.com

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