Fed-Mitglied Waller für raschere Straffung der Geldpolitik


NEW YORK (dpa-AFX) - Fed-Direktor Christopher Waller hat sich für einen rascheren Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik ausgesprochen. "Die schnelle Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt und die verschlechternden Inflationsaussichten haben mich dazu bewogen, ein schnelleres Tempo der Drosselung der Anleihekäufe zu befürworten", sagte Waller am Freitag in New York. Er verwies auf die jüngsten Wirtschaftsdaten.

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Die US-Notenbank hatte Anfang November mit der Reduzierung ihrer Anleihekäufe begonnen. Das bisherige Volumen von 120 Milliarden Dollar pro Monat wird um 15 Milliarden Dollar im Monat reduziert. Sollte dieses Tempo beibehalten wird, laufen die Käufe im Juni 2022 aus.

Waller betonte, dass die Anleihekäufe und der Zeitpunkt der Zinserhöhungen flexible politische Instrumente seien, die der Offenmarktausschuss bei Bedarf anpassen könne. Die Jahresinflationsrate war im Oktober auf 6,2 Prozent gestiegen. Dies war die höchste Rate seit 1990. Zudem sind auch die Inflationserwartungen der Verbraucher gestiegen. Die Fed strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Die Fed hat zuletzt immer auf temporäre Faktoren verwiesen, die für den Anstieg der Inflation verantwortlich seien.

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