Feuerwehr kämpft weiter gegen Brand in Tschernobyl-Sperrzone


TSCHERNOBYL/TSCHERNIHIW (dpa-AFX) - Hunderte Feuerwehrleute kämpfen weiter gegen einen Waldbrand in der radioaktiv belasteten Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine an. Das nach ukrainischen Angaben durch zwei russische Drohnen am Donnerstag ausgelöste Feuer hat inzwischen mehr als 1.200 Hektar erfasst, wie die Behörden mitteilten. Insgesamt waren 374 Personen an den Löscharbeiten beteiligt.

Werbung

"Die Lage ist vollständig unter Kontrolle", versicherte der Zivilschutz. Die Agentur Ukrinform berichtete unterdessen, dass von dem Brand keine radioaktive Gefahr ausgehe.

Am 26. April 1986 war in der damaligen Sowjetrepublik Ukraine ein Test im AKW Tschernobyl außer Kontrolle geraten, und es trat der größte anzunehmende Unfall (GAU) ein. Radioaktive Wolken breiteten sich abgeschwächt bis nach Nord- und Westeuropa aus.

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg./ksr/DP/zb

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.