Finale Zahlen für 2021

Deutsche Wohnen-Aktie schwächer: Deutsche Wohnen verdient 2021 unter dem Strich deutlich weniger


Deutsche Wohnen-Aktie schwächer: Deutsche Wohnen verdient 2021 unter dem Strich deutlich weniger

Deutsche Wohnen hat 2021 im letzten Jahr als eigenständiges Unternehmen unter dem Strich deutlich weniger verdient.

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Gründe sind unter anderem höhere Firmenwertabschreibungen und Zeitwertanpassungen, geringere Verkaufsaktivität sowie transaktionsbedingte Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit der Vonovia SE.

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Wie der Berliner Wohnimmobilienkonzern, der nun zu 88 Prozent zur Vonovia-Gruppe gehört und im General Standard der Deutschen Börse notiert ist, mit den finalen Zahlen für 2021 mitteilte, sank der Nettogewinn um 42 Prozent auf 877,2 Millionen Euro von 1,51 Milliarden Euro. Je Aktie (unverwässert) betrug der Gewinn 2,45 Euro nach 4,34. Die Vorjahreszahlen wurden revidiert.

Für 2021 ist laut Geschäftsbericht keine Dividende geplant. Ein Jahr zuvor erhielten die Aktionäre 1,03 Euro je Aktie. Ab 2022 sollen liquide Mittel nicht als Dividende ausgeschüttet sondern reinvestiert werden.

Für das laufende Jahr ist Deutsche Wohnen zwar Teil der Vonovia-Prognose, veröffentlicht aber auch noch separate Ziele. Diese berücksichtigen noch keine möglichen Effekte aus der Integration. Der Konzern rechnet mit einem Rückgang des FFO I - also des operativen Gewinns nach laufenden Zinsen und Steuern - auf rund 490 Millionen Euro (Vorjahr: 553,6 Mio EUR). Den bereinigten operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) ohne Verkäufe sieht der Konzern bei rund 640 Millionen Euro (Vorjahr: 715,8 Mio EUR). Der Verschuldungsgrad Loan-to-Value-Ratio (LTV) soll zum Jahresende 2022 unterhalb von 30 Prozent liegen (Vorjahr: 28 Prozent).

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Bereits Mitte März hatte die Deutsche Wohnen SE zeitgleich mit Vonovia die wichtigsten vorläufigen Eckzahlen für 2021 veröffentlicht. Die finalen Zahlen stimmen mit den vorläufigen überein.

Deutsche Wohnen ist nun in der im März veröffentlichte Vonovia-Prognose für das laufende Jahr enthalten. Diese sieht unter anderem einen FFO von mindestens 2 Milliarden Euro, bis 2,1 Milliarden Euro, vor. Beim bereinigten EBITDA Total peilt die Gruppe 2,75 bis 2,85 Milliarden Euro an. Der Gesamtumsatz soll in der Spanne von 6,2 bis 6,4 Milliarden Euro liegen.

Die Integration von Deutsche Wohnen will Vonovia Anfang 2023 abschließen. CFO Philipp Grosse bestätigte im März die vorläufige Schätzung von jährlichen EBITDA-Synergien von 105 Millionen Euro ab 2024 durch den Erwerb der Mehrheit. Eine finale Schätzung will der DAX-Konzern im zweiten Quartal geben. Synergien und Kosteneinsparungen sollen durch die gemeinsame Bewirtschaftung der sich regional ergänzenden Portfolien generiert werden. Kosteneinsparungen aus der gemeinsamen Finanzierung sind noch nicht eingerechnet. Vonovia hat für die knapp 88 Prozent der Stimmrechte an Deutsche Wohnen 18,4 Milliarden Euro auf den Tisch gelegt.

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Die Deutsche Wohnen-Aktie notiert im XETRA-Handel zuletzt 2,42 Prozent niedriger bei 31,02 Euro.

DJG/uxd/mgo

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Deutsche Wohnen

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Datum Rating Analyst
01.10.26 Vonovia SE Overweight JP Morgan Chase & Co.
22.09.26 Vonovia SE Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
07.09.26 Vonovia SE Neutral Goldman Sachs Group Inc.
24.08.26 Vonovia SE Underweight Barclays Capital
24.08.26 Vonovia SE Buy Goldman Sachs Group Inc.

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