G7 planen offenbar umfangreiche Budgethilfen für die Ukraine


BERLIN (Dow Jones)--Die sieben führenden Industrienationen (G7) planen laut einem Magazinbericht eine umfangreiche finanzielle Unterstützung für die Ukraine. Beim Treffen der G7-Finanzminister auf dem Petersberg nahe Bonn in der kommenden Woche wollen sie demnach Budgethilfen von knapp 30 Milliarden Euro auf den Weg bringen. Die Ukraine habe diesen Finanzbedarf bis Ende des Jahres beziffert, heißt es aus Kreisen der Verhandler laut Spiegel. Pro Monat fielen rund 5 Milliarden Euro zum Beispiel für die Bezahlung von Staatsbediensteten oder Rentnern an, die die Ukraine nach Angaben aus Kiew nicht aus eigener Kraft stemmen könne. Die Hilfen sollten als Darlehen und Zuschüsse gewährt werden.

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Die Summe von 30 Milliarden Euro setze voraus, dass die Kampfhandlungen im Laufe des Jahres endeten. Seit Wochen hätten die westlichen Staaten intensiv unter Federführung von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) für den deutschen G7-Vorsitz verhandelt. Andere Staaten sperrten sich allerdings noch gegen das Vorhaben. Strittig sei auch, ob die Ukraine tatsächlich Geld geschenkt bekommen solle. Unklar sei daher noch, ob das Paket schon auf dem Petersberg beschlossen werden könne. Möglich sei auch, dass erst die Staats- und Regierungschefs der G7 im Juni bei ihrem Gipfel in Schloss Elmau eine Einigung fänden. Aus dem Bundesfinanzministerium war dazu zunächst keine Stellungnahme erhältlich.

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