Gas- und Strompreise

Energie dürfte laut Bundesbank deutsche Inflation im Januar weniger stark dämpfen


Energie dürfte laut Bundesbank deutsche Inflation im Januar weniger stark dämpfen

Der starke Rückgang der deutschen Inflationsrate im Dezember ist nach Einschätzung der Bundesbank vor allem der in diesem Monat gezahlten Soforthilfe für Gaskonsumenten geschuldet gewesen und dürfte sich nicht wiederholen.

"Ab Januar 2023 sollen zwar bereits die Gas- und die Strompreisbremse in der amtlichen Preismessung berücksichtigt werden. Diese dürften die Inflationsrate aber weniger stark dämpfen als zuvor die Soforthilfe Dezember", heißt es im aktuellen Monatsbericht für Januar.

Werbung

Im Dezember war der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent gefallen, wodurch die Jahresteuerungsrate auf 9,6 (November: 11,3) Prozent zurückging. Daten für Januar veröffentlicht das Statistische Bundesamt am 31. Januar.

Die Bundesbank verweist in dem Bericht außerdem darauf, dass die bisher für das vierte Quartal 2022 veröffentlichten Konjunkturdaten besser als von ihr selbst in der gesamtwirtschaftlichen Prognose von Dezember unterstellt ausgefallen seien.

Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: rzoze19 / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.