Gesamtjahr lau

HORNBACH rechnet trotz Corona mit starkem ersten Quartal - Aktien steigen


HORNBACH rechnet trotz Corona mit starkem ersten Quartal - Aktien steigen

Der Baumarktkonzern HORNBACH rechnet trotz der wegen Corona vorübergehenden Schließung vieler Filialen mit einem insgesamt guten ersten Geschäftsquartal.

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Umsatz und Ertrag dürften in dem bis 31. Mai laufenden ersten Geschäftsjahresviertel "signifikant über den Vorjahreswerten liegen", teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Die durch die Schließung bedingten Einbußen seien dank der hohen Umsätze in den geöffneten beziehungsweise wieder eröffneten Baumärkten, Onlineshops und Baustoffhandelsniederlassungen "mehr und mehr überkompensiert" worden.

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Allerdings sieht der Vorstand für die restlichen neun Monate des Geschäftsjahres 2020/21 wegen der schwer abschätzbaren Auswirkungen der Corona-Krise erhebliche konjunkturelle Risiken. Dies werde sich voraussichtlich im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres negativ auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung der HORNBACH-Gruppe auswirken. Daher hält es der Vorstand für wahrscheinlich, dass die Konzernumsätze im Geschäftsjahr 2020/21 in etwa das Niveau des vorangegangenen Geschäftsjahres (4,7 Mrd. EUR) erreichen werden. Das um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigte Konzernbetriebsergebnis (Ebit) dürfte zugleich leicht unter dem Vorjahreswert liegen.

HORNBACH sehr gefragt - Virusfolgen überkompensiert

Die Papiere der HORNBACH Holding sind am Dienstag von optimistischen Aussagen des Baumarkt-Mutterkonzerns angetrieben worden. Auf XETRA ging es für sie zum Börsenschluss um 2,08 Prozent hoch auf 54,00 Euro, nachdem das Unternehmen ankündigte, dass es trotz der Corona-Krise mit einem starken ersten Quartal rechnet. Papiere der Tochter HORNBACH Baumarkt kletterten sogar 3,87 Prozent hoch auf 20,40 Euro

Die Beschränkungen der Pandemie hatten eigentlich dazu geführt, dass diverse Filialen vorübergehend geschlossen werden mussten. Wie die Holding aber am Vorabend nach Börsenschluss mitteilte, wurde dies in den geöffneten Märkten und dem Onlineshop "mehr und mehr überkompensiert", sodass Umsatz und Ertrag im ersten Quartal dennoch signifikant über den Vorjahreswerten liegen sollen.

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Händlern zufolge wurde dies bei Anlegern mit Erleichterung aufgenommen. Trotz einer kräftigen Erholung vom Tief im März haben die Papiere der HORNBACH Holding in der Viruskrise auch nach dem Anstieg am Dienstag noch immer 8,5 Prozent verloren.

Die Zahlen des ersten Geschäftsquartals 2020/21 sollen am 26. Juni 2020 bekannt gegeben werden.

/he/ck

NEUSTADT AN DER WEINSTRASSE (dpa-AFX)

Bildquellen: HORNBACH Holding

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