Hafen-Streit: Merz für Neubewertung des Verhältnisses zu China
Werte in diesem Artikel
BERLIN (dpa-AFX) - Vor dem Hintergrund des Streits um den Einstieg Chinas bei einem Containerterminal im Hamburger Hafen hat der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz eine Neubewertung des Verhältnisses zu dem Land angemahnt. Nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und dem Parteitag der Kommunistischen Partei sei die Frage, "ob wir einem solchen Land noch weiter Zugang geben sollten zu unser wirklich kritischen Infrastruktur", sagte Merz am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". "Und da stehen für mich nicht in erster Linie finanzielle Aspekte im Vordergrund, sondern politisch-strategische. Und wir müssen hier zu einer Neubewertung des Verhältnisses zu China insgesamt kommen."
Merz verwies unter anderem auf Warnungen des Bundesnachrichtendienstes (BND) und mehrerer Bundesministerien davor, eine solche Investition zuzulassen. Es gehe um einen grundsätzlichen Aspekt der Sicherheitsinteressen Deutschlands. "Ich verstehe den Bundeskanzler nicht, wie er in einer solchen Situation darauf bestehen kann, eine solche Genehmigung zu erteilen", sagte Merz
Das Bundeskabinett hat sich am Mittwoch in dem Streit auf einen Kompromiss verständigt. Konkret handelt es sich um eine sogenannte Teiluntersagung: Die Beteiligung des chinesischen Cosco-Konzerns am Containerterminal darf nur bei 24,9 Prozent liegen, geplant waren zuvor 35 Prozent. Der Kompromiss ist in der Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP umstritten./seb/DP/stk
Ausgewählte Hebelprodukte auf HHLA
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf HHLA
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Aktuelle HHLA Aktie News
HHLA Analysen
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für HHLA nach folgenden Kriterien zu filtern.
Alle: Alle Empfehlungen