Hauptversammlung verschoben

KION-Aktie büßt ein: KION kürzt Dividende auf Mindestniveau und zieht Prognose zurück


KION-Aktie büßt ein: KION kürzt Dividende auf Mindestniveau und zieht Prognose zurück

Der Gabelstaplerhersteller KION streicht wegen der Corona-Krise die Dividende zusammen.

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Wie das Unternehmen mitteilte, sollen die Aktionäre für das abgelaufene Geschäftsjahr die gesetzliche Mindest-Dividende von 4 Cent je Aktie bekommen. Anfang März hatte KION noch eine Dividende von 1,30 Euro vorgeschlagen.

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Zudem wurde nun die für den 12. Mai geplante Hauptversammlung verschoben. Die aktuelle Prognose für das laufende Jahr hat KION zurückgezogen und keine neue ausgegeben.

"Zwar entwickelt sich die Lage in China - wie erwartet - bereits wieder deutlich positiv, allerdings lässt die aktuelle Situation in Europa und die zu erwartende Entwicklung in den USA zum jetzigen Zeitpunkt keine ausreichend gesicherte Einschätzung unserer Geschäftsentwicklung im weiteren Verlauf des Jahres zu", sagte Vorstandschef Gordon Riske laut Mitteilung. "Wir werden daher im weiteren Verlauf des Jahres unsere Prognose, in der noch keine Auswirkungen der Corona-Pandemie enthalten waren, aktualisieren."

Bislang hatte KION einen Rückgang des bereinigten EBIT auf 770 Millionen bis 850 Millionen Euro von 850,5 Millionen Euro im abgelaufenen Jahr in Aussicht gestellt. Der Umsatz soll 2020 zwischen 8,650 Milliarden bis 9,250 Milliarden Euro liegen, im Vorjahr hatte das Unternehmen 8,807 Milliarden Euro erlöst.

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KION setzt die Fertigung zunächst für rund zwei Wochen in wesentlichen Produktionswerken in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Indien aus. In der Zeit soll die Teileverfügbarkeit gesichert werden. Mit Blick auf die Mitarbeiter setzt KION auf den Abbau von Zeitguthaben und gegebenenfalls auch auf Kurzarbeit.

KION-Aktie büßte ein und zieht Jungheinrich-Papiere mit runter

Eine zurückgenommene Unternehmensprognose zusammen mit einem Produktionsstopp und einer fast komplett zusammengestrichenen Dividende hat die Aktien von KION am Freitag belastet. Überraschend komme dies nicht angesichts der Coronavirus-Pandemie, äußerte Analyst Peter Rothenaicher von der Baader Bank. Ein Händler sagte hingegen, Investoren hätten sich vom Gabelstapler-Hersteller wohl mehr Robustheit erhofft. Auf der Handelsplattform XETRA schlossen die im MDAX notierten Titel 6,04 Prozent leichter bei 38,27 Euro. Die Papiere des Konkurrenten Jungheinrich verloren zeitgleich 7,26 Prozent auf 12,77 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones / dpa-AFX)

Bildquellen: KION GROUP

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07.07.26 KION GROUP Buy UBS AG
03.07.26 KION GROUP Buy Deutsche Bank AG
03.07.26 KION GROUP Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
03.07.26 KION GROUP Buy Warburg Research
03.07.26 KION GROUP Outperform Bernstein Research