Haus & Grund fordert von Kommunen Bekenntnis zur Hebesatzanpassung


Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hat davor gewarnt, dass mit der Reform der Grundsteuer "ein bürokratisches Monstrum erschaffen" worden sei, und die Kommunen zu einer Hebesatzsenkung aufgefordert. "Elf Bundesländer haben sich für das Reformmodell von Bundesfinanzminister Scholz entschieden. Sie haben sich damit auch für mehr Bürokratie und höhere finanzielle Belastungen für ihre Bürger entschieden", sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke in Berlin.

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Die Kommunen hätten es allerdings letztlich in der Hand, dass es bei zusätzlicher Bürokratie bleibt und die Kosten nicht steigen. "Es ist an der Zeit, dass die Kommunen ihren Bürgern das Signal geben, die Hebesätze bei der Grundsteuer B so zu senken, dass die Belastungen im Durchschnitt der Kommune nicht steigen", forderte Warnecke. Die zusätzliche bürokratische Last ergebe sich aus bekannt gewordenen Steuererklärungsformularen, mit denen die relevanten Daten zum Stichtag 1. Januar 2022 erhoben würden. "Da wird sich der eine oder andere Eigentümer die Augen reiben und auf Datenrecherche gehen müssen", befürchtete der Verbandspräsident.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/apo

(END) Dow Jones Newswires

September 23, 2021 08:49 ET (12:49 GMT)

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