Helium-Engpass

Nahost-Konflikt treibt Öl-Aktien an: UBS bleibt bullish für ExxonMobil - so reagieren Chevron, Shell & BP


Nahost-Konflikt treibt Öl-Aktien an: UBS bleibt bullish für ExxonMobil - so reagieren Chevron, Shell & BP

Die UBS bestätigt ihre Kaufempfehlung für ExxonMobil und sieht Vorteile durch die Helium-Knappheit. Geopolitische Spannungen und steigende Ölpreise treiben die gesamte Branche an.

Werte in diesem Artikel
Rohstoffe

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• UBS bestätigt "Buy" für ExxonMobil mit Kursziel von 171 US-Dollar
• Helium-Knappheit und geopolitische Risiken stärken Energieunternehmen
Ölaktien zuletzt mit deutlicher Performance

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UBS sieht strukturelle Stärke bei ExxonMobil

Die UBS hat ihre Kaufempfehlung für ExxonMobil bekräftigt und das Kursziel bei 171 US-Dollar bestätigt. Hintergrund sind laut einem Bericht von Investing.com zunehmende Sorgen über globale Engpässe bei Helium. Diese betreffen zentrale Industrien wie Halbleiter und medizinische Bildgebung und könnten die Nachfrage nach stabilen Energie- und Industriegaskonzernen weiter erhöhen.

Besonders im Fokus steht ein Produktionsausfall in Katar, das rund ein Drittel der weltweiten Heliumproduktion stellt. Nach Angriffen auf Anlagen in Ras Laffan ist der Export erheblich gestört. Der Transport wird zusätzlich durch die faktische Blockade der Straße von Hormus erschwert. Flüssiges Helium verliert auf längeren Transportwegen an Volumen, was das Angebot weiter verknappt.

ExxonMobil profitiert laut UBS nicht nur von dieser Sondersituation, sondern überzeugt auch strukturell. Der Konzern hat seine Dividende seit 43 Jahren kontinuierlich erhöht und gilt als besonders robust über verschiedene Marktzyklen hinweg. Parallel baut das Unternehmen seine LNG-Kapazitäten in den USA aus und treibt große Förderprojekte in Guyana voran.

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Ölpreise steigen deutlich - geopolitische Lage bleibt Treiber

Auch der Gesamtmarkt liefert Rückenwind für die Branche. Wie aus einem Bericht von dpa-AFX hervorgeht, sind die Ölpreise zuletzt wieder deutlich gestiegen. Seit Beginn des Iran-Konflikts ergibt sich teilweise ein Anstieg von mehr als 50 Prozent.

Ein zentraler Faktor bleibt die Lage rund um die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und Flüssiggas weltweit. Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung im Konflikt sorgt für erhöhte Risikoprämien am Markt. Für Energieunternehmen bedeutet das in der Regel steigende Einnahmen und verbesserte Margen.

Ölaktien mit starker Performance - ExxonMobil sticht hervor

Die Kursentwicklung der großen Ölkonzerne spiegelt diese Dynamik wider. Für die Aktie von ExxonMobil zeigt sich auf Drei-Monats-Sicht ein Plus von rund 35 Prozent. Damit gehört sie zu den klaren Gewinnern der aktuellen Marktlage.

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Im US-Handel zeigte sich das Papier letztlich etwas fester: Die Exxon-Aktie gewann 0,33 Prozent auf 163,91 US-Dollar, während Chevron-Papiere 1,35 Prozent auf 201,54 US-Dollar zulegten. Die europäischen Vertreter wie Shell und BP tendierten im Londoner Handel letztlich 0,69 Prozent fester bei 35,68 Pfund bzw. 1,07 Prozent höher bei 5,98 Pfund.

Insgesamt zeigt sich: Während geopolitische Risiken die Märkte belasten, profitieren große integrierte Ölkonzerne weiterhin von steigenden Preisen und strukturellen Angebotsengpässen. Besonders ExxonMobil rückt dabei durch die Kombination aus operativer Stärke und positiver Analysteneinschätzung in den Fokus der Anleger.

Benedict Kurschat, Evelyn Schmal, Martina Köhler, Julia Walter, Redaktion finanzen.net

Bildquellen: FotograFFF / Shutterstock.com, Jeff Whyte / Shutterstock.com

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