Hochgeschwindigkeitsstrecke

Siemens-Aktie gibt nach: Siemens soll zehn Schnellzüge in die USA liefern


Siemens-Aktie gibt nach: Siemens soll zehn Schnellzüge in die USA liefern

Siemens soll die Züge für die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Las Vegas und Los Angeles in den USA liefern.

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Der Betreiber Brightline wählte Siemens Mobility als bevorzugten Bieter für den Bau von zehn Zuggarnituren des Siemens-Schnellzuges American Pioneer 220 aus.

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Im April feierte Brightline West den ersten Spatenstich für das 315 Zugkilometer lange System, das Las Vegas mit Südkalifornien verbinden und rechtzeitig zu den Olympischen Sommerspielen 2028 in Los Angeles in Betrieb gehen soll. Brightline betreibt seit 2018 auch eine Schnellstrecke in Florida.

In der Mitteilung von Brightline und Siemens heißt es, dass der deutsche Zughersteller "eine neue Fabrik für den Bau des AP220 errichten und den Standort des ersten echten Hochgeschwindigkeitsproduktionszentrums in Amerika bekannt geben wird, sobald der Vertrag abgeschlossen ist."

Alstom war laut mehreren Medienberichten ebenfalls ein prominenter Anwärter für den Auftrag. Brightline wird von der Fortress Investment Group unterstützt.

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KPS hat offenbar bei Siemens-Großmotorengeschäft die Nase vorn

Im Verkaufsprozess um das Großmotorengeschäft von Siemens zeichnet sich nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg KPS Capital Partners als Favorit ab. Die US-Beteiligungsgesellschaft dürfte im Rennen um Innomotics die Konkurrenz "wohl ausstechen", heißt es in dem Bericht, der sich auf namentlich nicht genannte Informanten beruft.

KPS verhandele derzeit über die endgültigen Konditionen der Übernahme. Dabei könnte Innomotics mit rund 3 Milliarden Euro bewertet werden. Eine Einigung könnte bereits in den nächsten Tagen erzielt werden. Auch ein Scheitern sei aber noch möglich. Siemens wollte sich auf Nachfrage von Dow Jones Newswires nicht äußern.

Anfang Februar hatte Finanzchef Ralf Thomas erklärt, man stehe bei Innomotics zeitlich nicht unter Druck. Auch ein Börsengang bleibe eine Option. Als weiterer Kaufinteressent gilt der japanische Elektromotorenhersteller Nidec. Für die Aktie von Siemens geht es im XETRA-Handel zeitweise 0,27 Prozent auf 175,42 Euro nach unten.

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Von Josh Beckerman

NEW YORK (Dow Jones)

Bildquellen: AR Pictures / Shutterstock.com, MICHELE TANTUSSI/AFP//Getty Images

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09.07.26 Siemens Overweight JP Morgan Chase & Co.
07.07.26 Siemens Underweight Barclays Capital
07.07.26 Siemens Buy UBS AG
03.07.26 Siemens Sector Perform RBC Capital Markets
30.06.26 Siemens Hold Deutsche Bank AG