Hygienesparte treibt Umsatz

Reckitt Benckiser schreibt Gewinn und baut Portfolio um - Aktie stärker


Reckitt Benckiser schreibt Gewinn und baut Portfolio um - Aktie stärker

Der Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser hat im vergangenen Jahr wieder schwarze Zahlen geschrieben.

Die Hygienesparte profitierte von der steigenden Nachfrage inmitten der Coronavirus-Pandemie und wurde zum Umsatztreiber.

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Das britische Unternehmen, zu dem Marken wie Clearasil, Calgon und Durex gehören, erzielte 2020 einen Nettogewinn von 1,19 Milliarden Pfund. Im Vorjahr hatte Reckitt Benckiser wegen einer milliardenhohen Abschreibung auf den übernommenen Babynahrungshersteller Mead Johnson einen Nettoverlust von 3,68 Milliarden Pfund verbucht. Der Gewinn vor Steuern lag bei 1,87 Milliarden Pfund, verglichen mit einem Verlust von 2,11 Milliarden im Vorjahr. Der Umsatz stieg auf 13,99 Milliarden von 12,85 Milliarden Pfund.

Im vierten Quartal stieg der Konzernumsatz von 3,32 Milliarden auf 3,57 Milliarden Pfund. Die Hygienesparte der Gruppe steigerte ihren Umsatz in den letzten drei Monaten des Jahres um 22 Prozent auf 1,59 Milliarden Pfund und im Gesamtjahr um 16 Prozent auf 5,82 Milliarden Pfund. Auf vergleichbarer Basis stieg der Umsatz der Hygienesparte im vierten Quartal um 26 Prozent und im Gesamtjahr um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Aktionäre sollen eine stabile Schlussdividende von 101,6 Pence je Aktie erhalten. Die Gesamtausschüttung liegt mit 174,6 Pence je Anteil ebenfalls auf dem Vorjahresniveau.

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Für 2021 erwartet das Unternehmen für den flächenbereinigten Umsatz mindestens eine Stagnation oder einen Anstieg um bis zu 2 Prozent, einschließlich eines starken ersten Quartals.

Der Konzern gab zudem die Übernahme der Marke Biofreeze, einem kühlenden Schmerzgel, bekannt. Eine entsprechende Vereinbarung sei mit Performance Health - einem Unternehmen im Besitz von Madison Dearborn Partners - getroffen worden. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Die Transaktion soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden.

Dagegen soll die Fußpflegemarke Scholl an die in Boston ansässige Private-Equity-Firma Yellow Wood Partners verkauft werden. Auch hier wurden keinen finanziellen Einzelheiten bekannt gegeben, diese Transaktion soll im dritten Quartal über die Bühne gehen. Reckitt Benckiser hatte Scholl im Zuge der Übernahme von SSL International im Jahr 2010 erhalten. Der geplante Verkauf umfasst auch die Fußpflegemarken Amope, Krack und Eulactol, wie der Konzern weiter mitteilte.

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In London gewinnt die Reckitt Benckiser-Aktie am Mittwoch zeitweise 0,56 Prozent auf 59,82 Pfund hinzu.

DJG/sha/mod

LONDON (Dow Jones)

Bildquellen: Casimiro PT / Shutterstock.com

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DatumRatingAnalyst
30.12.25 Reckitt Benckiser Neutral JP Morgan Chase & Co.
30.12.25 Reckitt Benckiser Outperform Bernstein Research
17.12.25 Reckitt Benckiser Outperform Bernstein Research
25.11.25 Reckitt Benckiser Outperform Bernstein Research
17.09.25 Reckitt Benckiser Outperform RBC Capital Markets