IG Metall droht bei Scheitern der 4. Stahlrunde mit Streik


FRANKFURT (Dow Jones)--Die IG Metall NRW hat mit einer Ausweitung der Warnstreiks zu Wochenbeginn vor der vierten Verhandlungsrunde am Dienstag den Druck auf die Stahl-Arbeitgeber noch einmal erhöht. Diese müssten den rund 68.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie "eine ordentliche prozentuale Erhöhung der Entgelte anbieten", sagte IG-Metall-Verhandlungsführer Knut Giesler. "Es ist ihre letzte Chance, um ein Scheitern der Verhandlung und eine Urabstimmung im Stahl zu verhindern."

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Am Montag beteiligten sich 11.415 Stahlarbeiter im gesamten Tarifgebiet an 13 Warnstreikaktionen der Gewerkschaft. Die Tarifparteien liegen mit ihren Forderungen noch sehr weit auseinander. Während die IG Metall eine Lohnerhöhung von 8,2 Prozent mit 12 Monaten Laufzeit fordert, boten die Stahl-Arbeitgeber zuletzt 4,7 Prozent für 21 Monate.

Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com

DJG/rio/mgo

(END) Dow Jones Newswires

June 13, 2022 09:11 ET (13:11 GMT)

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