Millionenbußgeld für Onlinebank N26
Die Berliner Internetbank N26 muss wegen Defiziten bei der Geldwäschebekämpfung eine Strafe von 4,25 Millionen Euro bezahlen.
Die Finanzaufsicht Bafin teilte mit, dass der Bank ein entsprechender Bußgeldbescheid per 25. Juni zugegangen sei. N26 selbst erklärte dazu, Anlass seien fast 50 verspätet eingegangene Geldwäscheverdachtsmeldungen aus den Jahren 2019 und 2020 gewesen. Die Strafe sei beglichen, die von der Bafin geforderten Maßnahmen umgesetzt worden.
Die Onlinebank steht seit Jahren im Fokus der Aufsicht. Im Mai stellte die Bafin dem Institut einen Geldwäschebeauftragten an die Seite, der die Abarbeitung der Defizite und die Verbesserung der internen Abläufe überwachen soll. N26 ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und hat bereits sieben Millionen Kunden. (Redaktion €uro am Sonntag)
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