Inflation im Euroraum steigt im März auf 2,6 Prozent


Von Andreas Plecko

DOW JONES--Der Preisdruck in der Eurozone hat im März kräftig zugenommen. Grund für den starken Anstieg waren die gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs. Die jährliche Inflationsrate erhöhte sich auf revidiert 2,6 (vorläufig: 2,5 - Vormonat: 1,9) Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten eine Bestätigung der ersten Schätzung vom 31. März erwartet.

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Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig 2 Prozent an. EZB-Chefin Christine Lagarde und andere EZB-Notenbanker haben zuletzt bekräftigt, dass sie zunächst die Folgen des Iran-Kriegs abwarten ​wollen. Seit Mitte 2025 steht ⁠der Leitzins unverändert bei ​2,00 Prozent.

Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise außen vor lässt, sank indessen leicht. Die Kernrate (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) verringerte sich auf bestätigt 2,3 (Vormonat: 2,4) Prozent. Die Kernrate gilt unter Ökonomen als Richtgröße für den Inflationstrend.

Binnen Monatsfrist stiegen die Verbraucherpreise im März in der Gesamtrate um revidiert 1,3 (vorläufig: 1,2) Prozent, in der Kernrate betrug die Steigerung revidiert 0,7 (vorläufig: 0,8) Prozent.

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/rio

(END) Dow Jones Newswires

April 16, 2026 05:11 ET (09:11 GMT)

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