Inflation in Bayern sinkt auf 2,6 Prozent


FÜRTH (dpa-AFX) - Die Inflation in Bayern ist im Mai auf 2,6 Prozent gesunken. Damit fiel sie um 0,3 Prozentpunkte niedriger aus als noch im April, wie das Landesamt für Statistik mitteilt. Die vorläufigen Zahlen beschreiben die Preisveränderung im Vergleich zum Vorjahresmonat.

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Vor allem Heizöl und Kraftstoffe waren zwar deutlich teurer als vor einem Jahr, allerdings mit 8,6 und 8,5 Prozent ein gutes Stück billiger als vor einem Monat. Das drückte die Inflationsrate im Vergleich zum April. Beim Sprit dürfte sich dabei unter anderem der seit dem 1. Mai geltende Tankrabatt der Bundesregierung bemerkbar gemacht haben.

Auch Nahrungsmittel, die nur 0,3 Prozent teurer waren als vor einem Jahr, bremsten die Inflation. Unter anderem sanken die Preise für Gemüse um 0,5 Prozent, für Molkereiprodukte und Eier um 3,3 Prozent. Insbesondere Butter war mehr als ein Viertel billiger. Die Preise für Kaffee lagen dagegen um 10,7 Prozent über dem Vorjahreswert, für Fisch und Meeresfrüchte um 6,4 Prozent.

Das Landesamt hat zudem berechnet, wie sich die Preise für Energieprodukte seit 2020 entwickelt haben: Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2020 hat sich Strom dabei nur um 13,5 Prozent verteuert, Heizöl dagegen um 145,9 Prozent, Erdgas um 80,7 Prozent und Brennholz, Holzpellets und andere feste Brennstoffe um 61,4 Prozent. Die Kraftstoffpreise sind um 58,5 Prozent gestiegen. Allerdings war Rohöl 2020 durch die Corona-Krise zeitweise außergewöhnlich günstig, was den Vergleich ein Stück weit verzerrt./ruc/DP/jha

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