Inflation in Bayern steigt auf 2,9 Prozent


FÜRTH (dpa-AFX) - Die Inflation in Bayern ist im April auf 2,9 Prozent gestiegen. Das ist nach vorläufigen Zahlen des Landesamts für Statistik 0,1 Prozentpunkt mehr als im März und der höchste Wert seit Dezember 2024. Treiber waren vor allem die Preise für Heizöl und Kraftstoffe, die auf Jahressicht um 47,4 beziehungsweise 26,4 Prozent zulegten und auch etwas höher ausfielen als im März. Ohne diese beiden Faktoren hätte die Inflation nur 2,0 Prozent betragen.

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Eher bremsend wirken die Preise für Nahrungsmittel, die mit 1,5 Prozent auf Jahressicht unterdurchschnittlich stiegen. Pauschalreisen verbilligten sich sogar um 3,5 Prozent. Dagegen legten die Wohnungsnebenkosten mit 3,9 Prozent überdurchschnittlich zu, ebenso die Kosten für Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen, die um 3,6 Prozent stiegen. Vor allem der Unterpunkt Übernachtungen trieb dabei mit 4,7 Prozent den Gesamtwert./ruc/DP/zb

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