Inflationsrate im Blick

Verbraucherpreise im Euroraum: Inflation steigt im Juli


Verbraucherpreise im Euroraum: Inflation steigt im Juli

Der Preisdruck in der Eurozone ist im Juli leicht gestiegen.

Die jährliche Inflationsrate erhöhte sich auf 2,9 (Vormonat: 2,8) Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre erste Schätzung vom 31. Juli. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig 2 Prozent an.

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Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise außen vorlässt, erhöhte sich ebenfalls leicht. Die Kernrate (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) stieg auf 2,5 (2,4) Prozent. Die Kernrate gilt unter Ökonomen als Richtgröße für den Inflationstrend.

Binnen Monatsfrist stiegen die Verbraucherpreise im Juli in der Gesamtrate um 0,2 Prozent, in der Kernrate wurde eine Stagnation ermittelt. Die vorläufigen Daten wurden damit - wie von Volkswirten erwartet - bestätigt.

Die EZB bleibt nach der Zinserhöhung im Juni vorerst in Wartestellung und pocht weiterhin auf eine strikte Datenabhängigkeit. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte zuletzt betont, dass die Währungshüter nach wie vor Wachsamkeit gegenüber Aufwärtsrisiken und möglichen Zweitrundeneffekten bei den Preisen walten lassen.

DJG/apo/cbr

Dow Jones Newswires

Bildquellen: B Calkins / Shutterstock.com, MichaelJayBerlin / Shutterstock.com

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