Interessenskonflikte

Robinhood-Aktie büßt ein: US-Börsenaufsicht SEC erwägt Verbot von PFOF-Wertpapierhandel


Robinhood-Aktie büßt ein: US-Börsenaufsicht SEC erwägt Verbot von PFOF-Wertpapierhandel

Die US-Börsenaufsicht SEC denkt über das Verbot einer bestimmten Wertpapierhandelsart nach und hat so Aktien von Brokern wie Robinhood unter Druck gesetzt.

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SEC-Chef Gary Gensler sagte am Montag in einem Interview der US-Anlegerzeitung "Barron's", dass ein Verbot sogenannter Payment for Order Flow (PFOF) "auf dem Tisch liege". Bei dieser Art des Aktienhandels leiten Broker die Order ihrer Kunden an größere Handelshäuser weiter, von denen sie dann im Gegenzug Geld erhalten. Gensler sieht darin Interessenskonflikte, da Handelsfirmen so als erstes über Angebot und Nachfrage Bescheid wüssten, was zu unfairen Vorteilen führen könnte.

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Robinhood-Papiere schlossen an der NASDAQ mit einem Minus von fast sieben Prozent bei 43,64 US-DOllar. Am Dienstag geht es aktuell 1,55 Prozent bergab auf 42,97 US-Dollar. Der Billig-Broker, der mit seiner einfach zu bedienenden App einer jüngeren Generation von Anlegern den Weg zum US-Finanzmarkt geebnet hat, war erst Ende Juli an die Börse gegangen. Die App wirbt mit provisionsfreiem Handel. Geld macht Robinhood mit PFOF, die bei Regulierungsbehörden schon länger umstritten sind.

/mis/DP/stk

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: II.studio / Shutterstock.com

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