Iran: Hormus-Sperre als Hebel gegen Sanktionen


TEHERAN/BERLIN (dpa-AFX) - Der Iran nutzt die Sperrung der Straße von Hormus nach eigenen Angaben gezielt als politisches Druckmittel gegen internationale Sanktionen. Wie der Erste Vizepräsident Mohammed-Resa Aref laut Nachrichtenagentur Fars sagte, sei Teheran durch die Verwaltung der Meerenge in der Lage, allen wirtschaftlichen Strafmaßnahmen standzuhalten. Das Ende des Krieges mit den USA und Israel wird aus Sicht von Aref mit einem Ende der Sanktionen zusammenfallen.

Werbung

Nach Auffassung des Vizepräsidenten liegt die Verwaltung der Wasserstraße völkerrechtlich in der alleinigen Verantwortung des Irans. Diese Aussage ist aber höchst umstritten und entspricht nicht der herrschenden internationalen Rechtsauffassung.

Der Iran unterliegt seit Jahren einem Geflecht von internationalen Strafmaßnahmen - unter anderem des UN-Sicherheitsrats, der USA und der EU. Die Sanktionen hängen unter anderem mit dem Atom- und Raketenprogramm sowie schweren Menschenrechtsverletzungen zusammen. Die USA begründen ihre Iran-Sanktionen auch mit Terrorismus, Unterstützung regionaler Stellvertreter sowie destabilisierenden Aktivitäten im Nahen Osten./da/DP/zb

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.