Iran-Krieg im Fokus

Börsen in Fernost gut behauptet - Hoffnung auf Waffenstillstand im Nahost-Konflikt treibt an


Börsen in Fernost gut behauptet - Hoffnung auf Waffenstillstand im Nahost-Konflikt treibt an

Die Aussicht auf eine Einigung zur Waffenruhe im USA-Iran-Konflikt sorgte für Rückenwind bei den asiatischen Börsen. In China und Hongkong ruhte der Handel feiertagsbedingt.

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In Tokio schloss der Nikkei 225 letztlich 0,55 Prozent höher bei 53.413,68 Punkten.

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Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite zuletzt 1,00 Prozent tiefer bei 3.880,10 Zählern, am Ostermontag setzte der Handel jedoch wegen eines Feiertags aus.

In Hongkong fand kein Handel statt, hier hatte der Hang Seng zuletzt am Donnerstag 0,70 Prozent auf 25.116,53 Einheiten abgegeben.

In Seoul kletterte der KOSPI um knapp 1,4 Prozent auf 5.450 Punkte.

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In Asien haben die Aktienmärkte in Japan und Südkorea am Montag wegen eines Berichts über Verhandlungen über einen möglichen Waffenstillstand im Nahen Osten zugelegt. Allerdings hielt sich der Optimismus angesichts der gleichzeitig anhaltenden gegenseitigen Drohungen der Kriegsparteien Iran und Vereinigte Staaten und des weiter anziehenden Ölpreises in Grenzen.

Die Indizes der beiden Länder sind seit Kriegsbeginn Ende Februar wegen der Abhängigkeit von Öl aus der Region unter Druck. In China und Hongkong wurde am Montag wegen eines Feiertags nicht gehandelt.

Hoffnung auf Waffenstillstand treibt an

Händler führten die Gewinne in Tokio und Seoul unter anderem auf einen Bericht des US-Nachrichtenportals Axios zurück. Dieses hatte berichtet, dass der Iran und die Vereinigten Staaten über einen 45-tägigen Waffenstillstand verhandeln. Es sei aber unwahrscheinlich, dass es zu einer schnellen Einigung kommt.

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Trump hatte der iranischen Führung unterdessen erneut mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis Dienstagabend 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit (2.00 Uhr MESZ am Mittwoch) nicht einlenken. Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum an Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus zwar zum dritten Mal zu verschieben. Doch die Drohungen werden schärfer.

"Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen", sagte Trump dem "Wall Street Journal". Auf seiner Plattform Truth Social hatte der Präsident seiner Forderung an den Iran auch mit Beleidigungen Nachdruck verliehen. "Öffnet die verdammte Straße (von Hormus), ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen", schrieb er in einem Post am Ostersonntag.

/zb

SEOUL/TOKIO (dpa-AFX)

Bildquellen: WIANGYA / Shutterstock.com

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