Iran widerspricht Trumps Darstellung in mehreren Punkten


TEHERAN/BERLIN (dpa-AFX) - Der Iran hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, zentrale Vereinbarungen des geplanten Rahmenabkommens zu verzerren oder zu ignorieren. Die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars schrieb unter Berufung auf informierte Kreise, Trump versuche, einen vorgetäuschten Erfolg zu inszenieren. Außerdem befinde sich der Vertragsentwurf noch in einer abschließenden Genehmigungsphase.

Werbung

Konkret widerspricht der Iran Trumps Aussagen in drei Punkten: Erstens habe Trump ignoriert, dass unmittelbar nach Unterzeichnung zwölf Milliarden Dollar aus eingefrorenen iranischen Auslandskonten freigegeben werden müssten. Ohne diese Freigabe werde der Iran in keine weiteren Verhandlungsphasen eintreten.

Zweitens enthalte das Abkommen keine Bestimmung zur gebührenfreien Öffnung der Straße von Hormus, hieß es weiter. Drittens weise der Iran die Aussage zurück, das angereicherte Uran solle abgebaut oder vernichtet werden - die Absichtserklärung enthalte keine solche Bestimmung.

Zudem weist der Iran auf die Forderung eines vollständigen Waffenstillstands im Libanon hin - im Sinne der libanesischen Hisbollah-Miliz./da/DP/he

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.