Jahresstart

EnBW-Aktie höher: 'Unvorteilhafte Wetterbedingungen' - Wie 2025 für EnBW begann


EnBW-Aktie höher: 'Unvorteilhafte Wetterbedingungen' - Wie 2025 für EnBW begann

Trotz Flaute über dem Meer ist der Karlsruher Energiekonzern EnBW besser ins neue Jahr gestartet als 2024.

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Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Adjusted Ebitda) in den ersten drei Monaten stieg den Angaben nach um fünf Prozent auf 1,41 Milliarden Euro. Unter anderem seien Erlöse aus der Netznutzung gewachsen. Auch der Bereich Elektromobilität habe sich positiv entwickelt, hieß es.

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Hingegen verbuchte EnBW im Bereich erneuerbare Energien mit rund 303 Millionen Euro einen Rückgang des um Zinsen, Steuern und Abschreibungen bereinigten Gewinns um rund neun Prozent binnen eines Jahres. "Dies war in erster Linie unvorteilhaften Wetterbedingungen geschuldet", hieß es. Vor allem die Offshore-Windverhältnisse seien deutschlandweit im ersten Quartal sehr schwach gewesen - sowohl im Vergleich zum langjährigen Schnitt als auch zum Vorjahreszeitraum. "Dies konnte nur teilweise von höheren Erlösen der Pumpspeicher- und Laufwasserkraftwerke kompensiert werden."

Prognose bestätigt

Für das laufende Geschäftsjahr insgesamt erwartet EnBW weiterhin ein Ergebnis von 4,8 Milliarden bis 5,3 Milliarden Euro. 2024 hatte der Konzern wie erwartet nach einem sehr guten Vorjahr einen deutlichen Gewinneinbruch verbucht: Das Adjusted Ebitda sank von 6,4 Milliarden auf 4,9 Milliarden Euro.

EnBW versorgt mehr als 5,5 Millionen Kundinnen und Kunden. Das Land Baden-Württemberg und der Zusammenschluss OEW von neun oberschwäbischen Landkreisen sind mit jeweils fast 47 Prozent die Hauptanteilseigner.

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Finanzvorstand appelliert an neue Bundesregierung

Bei der Hauptversammlung vergangene Woche hatten Aufsichtsrat und Vorstand grünes Licht für eine mögliche Kapitalerhöhung in Höhe von rund drei Milliarden Euro erhalten. Auf diese Weise könnte sich die EnBW an den Finanzmärkten mehr Geld für Investitionen beschaffen. Eine finale Entscheidung darüber und einen konkreten Zeitplan dafür gibt es allerdings noch nicht.

"Damit die Transformation des Energiesystems gelingt, brauchen wir von der neuen Bundesregierung jetzt schnell Klarheit und stabile Rahmenbedingungen", erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Finanzvorstand Thomas Kusterer laut der aktuellen Mitteilung. Die Investitionen von Januar bis März stiegen den Angaben zufolge mit rund 1,5 Milliarden Euro deutlich. Das Geld sei vor allem in den Ausbau der Strom- und Gasnetze, der Offshore-Windkraft sowie in den Bau wasserstofffähiger Gaskraftwerke geflossen.

Die EnBW-Aktie gewinnt auf XETRA zeitweise 1,71 Prozent auf 71,20 Euro.

KARLSRUHE (dpa-AFX)

Bildquellen: EnBW

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Datum Rating Analyst
08.12.10 EnBW hold Société Générale Group S.A. (SG)
14.09.10 EnBW Energie Baden-Württemberg hold Société Générale Group S.A. (SG)
01.07.10 EnBW "hold" Société Générale Group S.A. (SG)
21.04.10 EnBW "hold" Société Générale Group S.A. (SG)
17.09.09 EnBW buy Société Générale Group S.A. (SG)

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