Jobabbau in der Industrie - Autosektor besonders stark betroffen


DOW JONES--Die deutsche Industrie baut viele Stellen ab, insbesondere in der Automobilindustrie. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sank die Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe zum Ende des ersten Halbjahres 2026 um 2,7 Prozent beziehungsweise 144.100 Personen auf 5,29 Millionen. Besonders hart trifft es die Automobilindustrie, die mit einem Minus von 5,8 Prozent auf 691.500 Beschäftigte den tiefsten Stand seit 2005 erreicht hat.

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Innerhalb des Automobilsektors verzeichneten vor allem die Zulieferer von Teilen und Zubehör mit minus 7,6 Prozent auf 219.500 Personen und der Fahrzeugbau mit minus 6,1 Prozent auf 429.200 Personen deutliche Verluste. Einzig der Karosserie- und Anhängerbau konnte um 10,0 Prozent zulegen. Dennoch bleibt die Automobilbranche der zweitgrößte Industriezweig hinter dem Maschinenbau, der ebenfalls ein Minus von 2,7 Prozent auf 905 900 Beschäftigte verbuchte.

Der Negativtrend zieht sich durch die gesamte Wirtschaft. Überdurchschnittlich hoch war der Abbau in der Metallerzeugung mit minus 3,8 Prozent, der Metallverarbeitung mit minus 3,7 Prozent, der Chemie mit minus 3,6 Prozent und der Elektroindustrie mit minus 3,4 Prozent. Moderater fiel der Rückgang in der Kunststoffindustrie mit minus 2,2 Prozent, der Lebensmittelbranche mit minus 1,3 Prozent und der Elektronik- sowie Optikherstellung mit minus 1,0 Prozent aus.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/cbr

(END) Dow Jones Newswires

August 14, 2026 03:21 ET (07:21 GMT)

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