Johnson verurteilt russischen Angriff auf Bahnhof in Kramatorsk


LONDON (dpa-AFX) - Der britische Premierminister Boris Johnson hat den russischen Raketenangriff auf einen Bahnhof in der ukrainischen Stadt Kramatorsk mit Dutzenden Toten aufs Schärfste verurteilt. "Es ist ein Kriegsverbrechen, wahllos Zivilisten anzugreifen und Russlands Verbrechen werden zur Kenntnis genommen", sagte der konservative Politiker bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in der Londoner Downing Street am Freitag. Scholz war zu seinem Antrittsbesuch in die britische Hauptstadt gereist.

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Der britische Premier betonte, dass Deutschland und das Vereinigte Königreich eng zusammenarbeiten, um die Ukraine mit Waffen und weiterer Hilfe zu unterstützen. Großbritannien werde weitere Waffen im Wert von 100 Millionen Pfund (umgerechnet rund 120 Millionen Euro) an die Ukraine schicken, so Johnson. Er fügte hinzu: "Ich würde definitiv zustimmen, dass unsere beiden Länder und unsere Verbündeten noch weiter gehen müssen und der Ukraine mehr Hilfe zukommen lassen müssen."

Johnson hatte sich seit Kriegsbeginn als treibende Kraft in Europa für Waffenlieferungen an Kiew und Sanktionen gegen Russland etabliert. Fast täglich telefonierte er mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

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