Kaum Hoffnung auf spürbare Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt


NÜRNBERG (dpa-AFX) - Im Zeichen von Einflüssen aus Wirtschaftskrise und Krieg im Iran stellt die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg ihre März-Statistik für den deutschen Arbeitsmarkt vor. Erwartet wird, dass die ersten Anzeichen einer möglichen Frühjahrsbelebung nicht ausreichen, um die Zahl der Arbeitslosen im März unter die drei Millionen zu drücken. Im Februar waren 3,070 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet.

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Arbeitsmarktexperten gehen davon aus, dass eine spürbare, wenn auch nur leichte Erholung auf dem Arbeitsmarkt erst in der zweiten Jahreshälfte eintreten könnte. Die Konjunkturspritzen der Bundesregierung konkurrieren dabei mit den äußeren Einflüssen, etwa den Kriegen im Iran und der Ukraine, die sich negativ auf die Wirtschaftskraft und damit auch auf den Arbeitsmarkt in Deutschland auswirken.

"Angesichts von Iran-Krieg und Ölpreisschock gibt es weiterhin keine Erholungssignale vom deutschen Arbeitsmarkt", hatte der Leiter des Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Enzo Weber, erst vor wenigen Tagen erklärt. Die Arbeitslosigkeit werde in den nächsten Monaten weiter steigen, während die Beschäftigung weitgehend stagniere./dm/DP/zb

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