Kein Rückgang

ZEW-Index steigt im Januar erneut unerwartet


ZEW-Index steigt im Januar erneut unerwartet

Die Konjunkturerwartungen von Investoren für Deutschland sind im Januar - wie schon im Dezember - entgegen den Erwartungen nicht gesunken.

Der von Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhobene Index der Konjunkturerwartungen für Deutschland stieg auf plus 15,2 (Dezember: plus 12,8). Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen mit einem Rückgang auf plus 12,0 Punkte gerechnet.

Werbung

"Das hängt damit zusammen, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Befragten davon ausgeht, dass die EZB im ersten Halbjahr Zinssenkungen vornimmt", erklärte ZEW-Präsident Achim Wambach. Die im Dezember gestiegene Inflation in Deutschland und im Euroraum habe somit keinen Einfluss auf die geldpolitischen Erwartungen der Befragten gehabt. Der Index zur Beurteilung der Konjunkturlage sank auf minus 77,3 (minus 77,1). Ökonomen hatten einen Anstieg auf minus 76,5 Punkte erwartet.

Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone sanken auf plus 22,7 (plus 23,0) Punkte. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum erhöhte sich auf minus 59,3 (minus 62,7) Zähler.

MANNHEIM (Dow Jones)

Bildquellen: ZEW, ZEW

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.