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BMW-Aktie legt zu: BMW senkt CO2-Ausstoß bei Autos deutlich - Rückruf in Nordamerika


BMW-Aktie legt zu: BMW senkt CO2-Ausstoß bei Autos deutlich - Rückruf in Nordamerika

BMW hat den CO2-Ausstoß seiner Autos im vergangenen Jahr um 14 Prozent gesenkt.

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Mit 115,9 Gramm CO2 pro Kilometer sei der europäische Grenzwert von 126 Gramm für die Flotte deutlich unterschritten worden, teilte BMW am Mittwoch in München mit. Ursachen dieses Erfolgs seien effizientere Benzin- und Dieselmotoren sowie die hohe Nachfrage nach Elektro- und Plug-in-Hybrid-Autos in Europa.

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In Europa sei bereits jedes vierte verkaufte Auto des BMW-Konzerns ein Plug-in-Hybrid oder vollelektrisch. Bei der Tochter Mini sei der vollelektrische Mini Cooper SE das meistverkaufte Modell. "2022 strebt die BMW Group an, mehr als 200 000 vollelektrische Fahrzeuge abzusetzen", teilte der Konzern mit. Mit dem BMW i7 und dem BMW iX1 kämen zwei weitere Batterieautos aus zentralen Baureihen in den Markt. Jedes BMW-Werk in Deutschland baue mindestens ein vollelektrisches Modell.

BMW ruft in Nordamerika Hunderttausende Autos in die Werkstätten

Der Autobauer ruft in Nordamerika fast eine Million Autos in die Werkstätten. Betroffen sind von der Maßnahme bis zu 917.106 Autos, wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Mittwoch mitteilte. Grund ist demnach, dass ein Ventil infolge eines Kurzschlusses überhitzen könnte, weswegen Feuergefahr bestehe. BMW hatte viele Autos wegen des Problems bereits einmal zurück in die Werkstätten beordert, diese und weitere müssen nun aber nochmal zur Reparatur kommen. Der Rückruf betrifft einige wichtige Modelle der Münchener wie 3er und 5er oder die SUV-Boliden vom Typ X3 und X5 aus verschiedenen Modelljahren von 2006 bis 2013.

BMW-Produktion in München und Dingolfing läuft wieder an

BMW lässt die Bänder in den Werken München und Dingolfing im Laufe der nächsten Woche schrittweise wieder anlaufen. Ab 21. März soll die Fertigung dann wieder regulär erfolgen, teilte der Autobauer am Mittwoch in München mit. BMW hatte die Bänder ab Montag gestoppt und Kurzarbeit beantragt, weil Kabelbäume aus der Ukraine fehlen.

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In Regensburg und Leipzig wird diese Woche im Ein-Schicht-Betrieb, ab nächster Woche wieder normal mit zwei Schichten produziert. Die Mini-Fertigung in Oxford bleibt in den nächsten zwei Wochen unterbrochen. An den außereuropäischen Standorten laufe die Produktion nach Plan, teilte BMW mit. Die Lage bleibe volatil: Der Krieg und die anhaltenden Halbleiter-Engpässe könnten "zu weiteren Produktionsanpassungen in unseren Werken führen".

BMW-Aktien steigen via XETRA zeitweise um 6 Prozent auf 75,31 Euro.

MÜNCHEN / WOODCLIFF LAKE (dpa-AFX)

Bildquellen: Radu Bercan / Shutterstock.com, Vytautas Kielaitis / Shutterstock.com

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