Euroraum: Kerninflation fällt im Mai etwas höher aus als prognostiziert
Der Kerninflationsdruck im Euroraum ist im Mai etwas höher gewesen als bisher angenommen.
Wie Eurostat in zweiter Veröffentlichung mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und lagen um 2,6 (April: 2,2) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. In erster Veröffentlichung hatte Eurostat eine Jahresteuerung von 2,5 Prozent gemeldet. Volkswirte hatten eine Bestätigung des in erster Veröffentlichung genannten Werts prognostiziert. Die gesamten Verbraucherpreise stiegen mit Raten von 0,1 und 3,2 (3,0) Prozent, womit die Ergebnisse der ersten Veröffentlichung wie erwartet bestätigt wurden.
Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak verteuerten sich auf Jahressicht um 1,9 (2,4) Prozent, und Energie kostete 10,8 (10,8) Prozent mehr als vor einem Jahr. Industriegüter ohne Energie verteuerten sich um 0,9 (0,8) Prozent und Dienstleistungen um 3,5 (3,0) Prozent.
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