London schätzt russische Verluste auf bisher 15.000 Soldaten


LONDON (dpa-AFX) - Die britische Regierung geht davon aus, dass seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine etwa 15.000 russische Soldaten getötet worden sind. Diese Zahl nannte Verteidigungsminister Ben Wallace am Montag im Parlament in London.

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"Außer der Zahl der Todesopfer gibt es Verluste an Ausrüstung, und insgesamt deuten mehrere Quellen darauf hin, dass bisher mehr als 2.000 gepanzerte Fahrzeuge zerstört oder erbeutet wurden", sagte Wallace. In dieser Zahl seien mindestens 530 Panzer, 560 Schützenpanzer sowie 530 gepanzerte Mannschaftstransporter enthalten. "Russland hat zudem mehr als 60 Hubschrauber und Kampfjets verloren", betonte Wallace.

Die Ukraine gibt deutlich höhere russische Verluste an. Demnach wurden knapp 22.000 Soldaten getötet sowie 181 Kampfflugzeuge, 154 Hubschrauber, 884 Panzer und 2258 Transportpanzer zerstört. Moskau hatte am 25. März von 1351 getöteten russischen Soldaten berichtet.

Wallace sagte, Russland habe bisher "bei fast jedem seiner Ziele versagt". Zu Kriegsbeginn habe Russland mehr als 120 taktische Bataillonsgruppen eingesetzt, das entspreche rund 65 Prozent seiner gesamten Bodenkampftruppen. "Derzeit gehen wir davon aus, dass gut 25 Prozent davon nicht mehr kampfbereit sind", sagte Wallace.

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Er betonte, dass die Ukraine seit gut drei Wochen britische Starstreak-Luftabwehrraketen einsetze. Wallace kündigte an, dass Großbritannien der Ukraine zudem "eine kleine Zahl" gepanzerter Fahrzeuge vom Typ Stormer schenken werde, die mit Abschussvorrichtungen für diese Luftabwehrraketen ausgestattet sind. Damit werde die ukrainische Luftabwehr gestärkt, sagte Wallace.

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