MÄRKTE ASIEN/Aktienmarkt geht überwiegend mit Abgaben ins Wochenende


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Aktien

324.78 CNY 0.28 CNY 0.09 %

18.36 EUR -0.34 EUR -1.84 %

17.50 EUR -0.10 EUR -0.57 %

11.07 CNY 0.01 CNY 0.09 %

5.60 EUR -0.20 EUR -3.45 %

Indizes

6,838.04 KRW -32.77 KRW -0.48 %

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Nach erneuten Abgaben der Wall Street und US-Rentenrenditen auf 14-Jahreshochs hat am Freitag die Talfahrt an den asiatischen Börsen angehalten. Die Abgaben fielen aber mehrheitlich moderat aus. Die bekannten Sorgen vor einer drohenden Rezession bei gleichzeitig steigenden Leitzinsen kochten wieder hoch und belasteten die Aktienbörsen. Für Verunsicherung sorgten zudem die politischen Kapriolen in Großbritannien mit dem Rücktritt der Premierministerin Liz Truss. Auch die anstehende Neubesetzung des mächtigen Politbüros der chinesischen KP am Wochenende ließ Anleger vorsichtig agieren. Händler sahen in der Neubesetzung eine wichtige Weichenstellung für den wirtschaftlichen Kurs der Volksrepublik.

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Der Nikkei-225 hielt sich mit einem Abschlag von 0,4 Prozent noch recht wacker. In Japan ist die Inflation auf Basis der Verbraucherpreise auf ein frisches Achtjahreshoch geklettert. Doch dürfte die Inflationsrate von 3 Prozent die Notenbank kaum zu einem Umdenken bei ihrer weiterhin extrem lockeren Geldpolitik bewegen. Daher verwunderte es nicht, dass der Yen weiter abwertete - der Dollar hat die Marke von 150 Yen nun klar genommen und bewegt sich auf dem nächsten 32-Jahreshoch. Der Ruf nach einer Intervention zur Stützung der japanischen Währung wurde in Japan wieder vernehmbarer. Die 20-jährige Staatsanleihe Japans rentierte 5 Basispunkte höher bei 1,205 Prozent.

Der Aktienmarkt wird belastet von Immobilienwerten und Eisenbahntiteln. Beide litten unter steigenden Marktzinsen. Sumitomo Realty & Development sanken um 2,3 und East Japan Railway um 2,5 Prozent. Disco schnellten um 7,9 Prozent hoch, die Gesellschaft verbuchte einen Gewinnsprung um 37 Prozent im zweiten Quartal.

In China setzt sich kein einheitlicher Trend durch. Während sich der HSI in Hongkong im späten Geschäft 0,4 Prozent leichter zeigte, stiegen die Kurse auf dem Festland zum Teil sogar. Der Schanghai-Composite schloss 0,1 Prozent höher, der Shenzhen-Composite büßte dagegen 0,2 Prozent ein - das Startup-Segment ChiNext 0,3 Prozent. Nach Berichten über eine Ausweitung der US-Restriktionen bei Technologieexporten nach China gaben Naura Tech (-0,4%) und Advanced Micro-Fabrication Equipment (-1,9%) ab, allerdings erholten sich die Kurse deutlich von den Tagestiefs. China Mobile (-1,1%) und China Telecom (-1,4%) hatten Quartalszahlen vorgelegt.

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Der Kospi in Südkorea beendete den Tag knapp behauptet - belastet von Bau- und Transportwerten. Vorläufige Exportdaten für den Zeitraum vom 1. bis 20. Oktober zeigten, dass dem Land im Oktober erneut ein Handelsdefizit droht.

In Australien fiel der S&P/ASX-200 um 0,8 Prozent - nur der Energiesektor schaffte den Sprung ins Plus. Die höchsten Abgaben gab es im Versorgungssoktor (-2,3%). Worley büßten 2,3 Prozent ein, wenngleich das Unternehmen seinen Ausblick auf 2023 bekräftigte.

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Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende

S&P/ASX 200 (Sydney) 6.676,80 -0,8% -10,3% 07:00

Nikkei-225 (Tokio) 26.890,58 -0,4% -6,2% 08:00

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Kospi (Seoul) 2.213,12 -0,2% -25,7% 08:00

Schanghai-Comp. 3.038,93 +0,1% -16,5% 09:00

Hang-Seng (Hongk.) 16.207,89 -0,4% -30,5% 10:00

Straits-Times (Sing.) 2.975,35 -1,6% -3,3% 11:00

KLCI (Malaysia) 1.440,01 +0,2% -8,3% 11:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Do, 9:25h % YTD

EUR/USD 0,9796 +0,1% 0,9786 0,9785 -13,9%

EUR/JPY 147,33 +0,3% 146,88 146,69 +12,6%

EUR/GBP 0,8735 +0,3% 0,8709 0,8713 +4,0%

GBP/USD 1,1214 -0,2% 1,1236 1,1230 -17,1%

USD/JPY 150,39 +0,2% 150,15 149,97 +30,7%

USD/KRW 1.440,51 +0,7% 1.430,45 1.434,20 +21,2%

USD/CNY 7,2435 +0,4% 7,2168 7,2339 +14,0%

USD/CNH 7,2613 +0,1% 7,2560 7,2476 +14,3%

USD/HKD 7,8496 +0,0% 7,8492 7,8486 +0,7%

AUD/USD 0,6277 -0,1% 0,6283 0,6268 -13,6%

NZD/USD 0,5668 -0,2% 0,5682 0,5660 -17,0%

Bitcoin

BTC/USD 19.054,56 -0,1% 19.070,42 19.143,71 -58,8%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 84,42 84,51 -0,1% -0,09 +20,9%

Brent/ICE 92,33 92,38 -0,1% -0,05 +25,5%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 119,82 127,15 -5,8% -7,33 +97,5%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.626,13 1.628,13 -0,1% -2,00 -11,1%

Silber (Spot) 18,53 18,73 -1,1% -0,20 -20,5%

Platin (Spot) 915,45 918,18 -0,3% -2,73 -5,7%

Kupfer-Future 3,40 3,43 -0,9% -0,03 -23,2%

YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/raz

(END) Dow Jones Newswires

October 21, 2022 03:41 ET (07:41 GMT)

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12.11.12 China Mobile (Hong Kong) neutral Nomura
28.08.12 China Mobile (Hong Kong) neutral Nomura
09.08.12 China Mobile (Hong Kong) neutral Nomura
06.07.12 China Mobile (Hong Kong) outperform Credit Suisse Group

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