MÄRKTE ASIEN/Erneute Abgaben - Nahost-Konflikt bleibt im Fokus


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TOKIO/HONGKONG (Dow Jones)--Erneut mit Abgaben zeigen sich die ostasiatischen und australischen Börsen zu Beginn der neuen Handelswoche. Damit setzt sich die jüngste Abwärtstendenz fort. Die Belastungsfaktoren sind dabei die gleichen geblieben: Das weiter hohe Niveau der Anleiherenditen und die Sorge vor einer Eskalation des Nahost-Konflikts. Eine weitere Ausweitung des Konflikts über das Wochenende ist allerdings ausgeblieben. Vor diesem Hintergrund bauen die Ölpreise ihre Abgaben vom Freitag weiter aus. Zudem hat das Branchenunternehmen Baker Hughes einen Anstieg der Zahl "aktiver" Ölförderanlagen in den USA gemeldet, was darauf hindeutet, das in den USA mehr Öl gefördert wird.

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Besonders deutlich fallen die Abgaben in China aus, wo es für den Schanghai-Composite um 0,8 Prozent nach unten geht. Trotz der positiven Überraschung beim chinesischen BIP-Wachstum im dritten Quartal benötige das Land aufgrund der rückläufigen Verkäufe neuer Häuser und der sinkenden Immobilienpreise eine weitere geldpolitische Lockerung, so die Analysten von Goldman Sachs. In Hongkong findet wegen des Feiertages "Chung Yeung Festival" kein Handel statt.

In Tokio fällt der Nikkei-225 um 0,7 Prozent zurück. Hier seien die Blicke des Marktes auch verstärkt auf die Berichtssaison gerichtet, heißt es. Für den Kospi in Seoul geht es um 0,3 Prozent nach unten. Dort knicken die Aktien von Kiwoom Securities um 22,9 Prozent ein, nachdem der Finanzdienstleister am späten Freitag ausstehende Forderungen in Höhe von 494 Milliarden Won gemeldet hatte. Einige Kundenkonten stünden angeblich in Verbindung mit einem Fall von Aktienkursmanipulationen, der zur Aussetzung des Handels eines lokalen Papierherstellers geführt habe, heißt es weiter.

Zudem zeigen sich in Seoul erneut die Aktien von einzelnen Batterieherstellern mit Abgaben. So reduzieren sich die Aktien von Samsung SDI um 0,6 Prozent. Auslöser waren enttäuschende Ergebnisse von Tesla in der vergangenen Woche und Exportbeschränkungen von benötigten Rohstoffen aus China.

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Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende

S&P/ASX 200 (Sydney) 6.837,60 -0,9% -2,9% 07:00

Nikkei-225 (Tokio) 31.035,05 -0,7% +19,8% 08:00

Kospi (Seoul) 2.366,81 -0,3% +5,8% 08:00

Schanghai-Comp. 2.959,22 -0,8% -4,2% 09:00

Hang-Seng (Hongk.) FEIERTAG

Straits-Times (Sing.) 3.067,68 -0,3% -5,4% 11:00

KLCI (Malaysia) 1.441,62 +0,0% -3,6% 11:00

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DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Fr, 9:27 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0576 -0,2% 1,0595 1,0572 -1,2%

EUR/JPY 158,57 -0,1% 158,75 158,48 +13,0%

EUR/GBP 0,8706 -0,1% 0,8711 0,8727 -1,6%

GBP/USD 1,2147 -0,1% 1,2160 1,2115 +0,4%

USD/JPY 149,94 +0,1% 149,83 149,91 +14,4%

USD/KRW 1.351,95 -0,5% 1.351,95 1.352,98 +7,1%

USD/CNY 7,1787 -0,2% 7,1787 7,1852 +4,1%

USD/CNH 7,3277 +0,0% 7,3265 7,3372 +5,8%

USD/HKD 7,8255 +0,0% 7,8242 7,8220 +0,2%

AUD/USD 0,6310 -0,1% 0,6316 0,6308 -7,4%

NZD/USD 0,5822 -0,2% 0,5832 0,5824 -8,3%

Bitcoin

BTC/USD 30.631,16 +2,8% 29.785,00 29.271,80 +84,5%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 87,17 88,08 -1,0% -0,91 +12,8%

Brent/ICE 91,36 92,16 -0,9% -0,80 +11,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.973,71 1.981,23 -0,4% -7,52 +8,2%

Silber (Spot) 23,30 23,37 -0,3% -0,07 -2,8%

Platin (Spot) 894,08 900,70 -0,7% -6,63 -16,3%

Kupfer-Future 3,54 3,56 -0,6% -0,02 -7,1%

YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

October 23, 2023 00:27 ET (04:27 GMT)

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