MÄRKTE ASIEN/Kleine Gewinne überwiegen - Chiapktien weiter gesucht


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Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Weiter gesunkene Ölpreise und die am Vortag erneut festere Wall Street haben am Mittwoch die Akteure an den Aktienmärkten in Ostasien in Kauflaune gehalten. Sie setzten weiter darauf, dass sich die Kriegsparteien USA und Iran letztlich einander annähern werden, auch wenn die Friedensverhandlungen aktuell unterbrochen sind. Verwiesen wurde auf Signale aus Washington, die darauf hindeuteten, dass die Gespräche mit Teheran wieder aufgenommen werden könnten - ungeachtet der von den USA begonnenen Seeblockade für Schiffe aus iranischen Häfen und Vergeltungsdrohungen des Iran mit Blick auf Häfen benachbarter Golfstaaten.

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Brent-Öl kostete zuletzt 94,90 Dollar, rund 8 Dollar weniger als im jüngsten Hoch. Die Korrektur bei den Ölpreisen spiegele den Übergang der Anleger "von einem Zustand der Panik über mögliche Unterbrechungen der Lieferketten zu einer vorsichtigeren und kalkulierteren Haltung angesichts der vielschichtigen Entwicklungen sowohl im operativen Geschäft als auch in der Makroökonomie" wider, kommentierten die Markteperten von XS.com. Die Präsenz der US-Marine in der Straße von Hormus habe die Befürchtungen hinsichtlich einer Unterbrechung von 20 Prozent des weltweiten Angebots gemildert und den Markt beruhigt, dass das nicht-iranische Angebot weiterhin fließe, so Analystin Linh Tran.

Die Aktienindizes legten auf breiter Front zu, wenngleich zumeist nur moderat. Insbesondere bei Aktien aus dem Technologiesektor wurde weiter zugegriffen, nachdem diese auch am Dienstag an den US-Börsen in der Favoritenrolle waren. Als Grund für die fortgesetzte Rally insbesondere bei Chipaktien sprachen Marktteilnehmer von der Erwartung einer anhaltend hohen Nachfrage im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz.

Bei den Indizes zeigte sich erneut der technologielastige Kospi in Seoul als Überflieger, er machte einen Satz um 2,1 Prozent, wobei er zwischenzeitlich auch schon mehr als 3 Prozent zugelegt hatte. Er ist damit nur noch knapp 4 Prozent von seinem Rekordhoch von Anfang des Jahres entfernt. In Tokio kam der breite Topix-500 um 0,4 Prozent voran, auch ihm fehlen nur noch etwa 4,5 Prozent zu einem neuen Allzeithoch. Der HSI in Hongkong stieg um 0,5 Prozent, während der Composite-Index in Shanghai auf der Stelle trat. In Sydney war die Tendenz mit einem Plus von 0,1 Prozent gut behauptet, auch in Singapur und in Indonesien stiegen die Marktbarometer leicht.

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Zur positiven Stimmung trug bei, dass in den USA die jüngsten Erzeugerpreise überraschend kleinere Spuren eines Inflationsanstiegs als Folge des Energiepreisschocks durch den Krieg zeigten, als Ökonomen geschätzt hatten. Das dämpfte Zinserhöhungsspekulationen.

Unter den Einzelwerten ging es in Seoul für das Schwergewicht Samsung Electronics um 2,2 Prozent nach oben, für das Papier des Verbundunternehmens Samsung SDS um 17,9 Prozent. Treiber war, dass der Finanzinvestor KKR eine strategische Partnerschaft mit Samsung SDS bekannt gegeben hatte. KKR will rund 900 Millionen Dollar über Wandelanleihen investieren, um die Expansion des Unternehmens in den Bereichen KI und digitale Transformation zu unterstützen. Samsung C&T Corp verteuerten sich um 3,9 Prozent.

Im Chipsegment stiegen in Seoul SK Hynix um 3,0, in Hongkong SMIC um 2,0 und in Tokio Advantest um 2,2 Prozent. SoftBank Group gewannen knapp 5 Prozent.

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In Sydney zog der Kurs des Goldschürfers Evolution um 9,6 Prozent an. Evolution hatte mitgeteilt, auf Kurs zu sein, seine Jahresproduktionsprognose zu erreichen.

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Index zuletzt +/- % % YTD Handelsschluss

S&P/ASX 200 (Sydney) 8.978,70 +0,1 +3,0 08:00

Topix 500 (Tokio) 2.940,58 +0,4 +10,5 08:00

Kospi (Seoul) 6.091,39 +2,1 +44,5 08:30

Hang-Seng (Hongkong) 25.992,95 +0,5 +1,4 10:00

Shanghai-Composite 4.027,21 +0,0 +1,5 09:00

Straits-Times (Singapur) 5.018,19 +0,2 +8,0 11:00

IDX Comp. (Indonesien) 7.698,36 +0,3 -11,0 10:00

KLCI (Malaysia) 1.681,73 -0,4 +0,1 10:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Di, 09:11 % YTD

EUR/USD 1,1785 -0,1 1,1795 1,1786 +0,3

EUR/JPY 187,33 +0,0 187,27 187,45 +1,8

EUR/GBP 0,8688 -0,1 0,8694 0,8709 -0,3

USD/JPY 158,93 +0,1 158,77 159,03 +1,5

USD/KRW 1.474,40 +0,1 1.472,31 1.476,26 +2,4

USD/CNY 6,8173 +0,0 6,8156 6,8173 -2,5

USD/CNH 6,8149 +0,1 6,8098 6,8130 -2,3

USD/HKD 7,8367 +0,0 7,8332 7,8331 +0,7

AUD/USD 0,7140 +0,2 0,7123 0,7095 +7,0

NZD/USD 0,5904 +0,0 0,5903 0,5888 +2,6

BTC/USD 73.886,75 -0,3 74.126,06 74.750,77 -15,7

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 91,10 -0,2 -0,18 91,28

Brent/ICE 94,78 -0,0 -0,01 94,79

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.808,44 -0,7 -31,90 4.840,34

Silber 79,11 -0,5 -0,42 79,53

Platin 2.103,55 -0,0 -0,10 2.103,65

Angaben ohne Gewähr

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/ros

(END) Dow Jones Newswires

April 15, 2026 03:21 ET (07:21 GMT)

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