MÄRKTE ASIEN/Schwächer - Tokio und Schanghai behauptet
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Von Steffen Gosenheimer
TOKIO/HONGKONG (Dow Jones)--Die ostasiatischen Börsen folgen am Donnerstag der schwächeren Vorgabe der Wall Street. Dort hatten weiter steigende Marktzinsen für Zurückhaltung unter Anlegern bei Aktien gesorgt. Daneben erhöhte die kanadische Notenbank wie erwartet die Zinsen um 50 Basispunkte und warnte zugleich, wenn nötig zukünftig noch kraftvoller gegen die zu hohe Inflation vorgehen zu wollen.
In Hongkong knickt der Index um 1,6 Prozent ein, in Seoul geht es nach der Feiertagspause um 1,1 Prozent nach unten und auch in Sydney (-1,0%) geht es deutlicher abwärts. Wenig tut sich dagegen in Schanghai (+0,1%) und in Tokio. Dort büßt der Nikkei-Index 0,1 Prozent ein auf 27.436 Punkte. Weiter sorgt der Yen für Unterstützung. Mit über 130 je Dollar hat er zum Vortag nochmals nachgegeben und liegt praktisch auf einem 20-Jahrestief.
In Schanghai helfen derweil die Aussicht auf Unterstützung für die Wirtschaft durch Peking und die begonnenen Lockerungen der Covid-19-Lockdowns. So hat Peking laut den Analysten von ANZ die Banken ersucht, Kreditlinien für Infrastrukturprojekte bereitzustellen.
Stärker unter Druck stehen in Hongkong angesichts der weiter anziehenden Zinsen Aktien aus dem zinsempfindlichen Immobiliensektor. Hang Lung Properties und New World Development verlieren über 5 Prozent, Country Garden knapp 3 Prozent.
Ölpreise fallen vor Opec-Treffen
Deutlicher nach unten um knapp 2 Prozent geht es mit Ölpreisen. Hier herrscht Spannung vor dem später am Tag stattfindenden Treffen der Opec. Sollte Russland aus der Fördervereinbarung Opec+ herausgenommen werden, wie zuletzt kolportiert, könnten andere Ölförderländer ihre Produktion erhöhen, so die Experten von ANZ. Auch Stephen Innes von SPI Asset Management sieht Spielraum für eine steigende Produktion. Er verweist darauf, dass die Ölförderung in Staaten wie Saudi-Arabien, Kuwait, Irak und den Vereinigten Arabischen Emiraten zuletzt kontinuierlich gestiegen sei, ohne dass die Kapazitätsgrenzen erreicht worden seien.
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Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende
S&P/ASX 200 (Sydney) 7.161,00 -1,0% -3,8% 08:00
Nikkei-225 (Tokio) 27.420,02 -0,1% -5,3% 08:00
Kospi (Seoul) 2.657,23 -1,1% -10,8% 08:00
Schanghai-Comp. 3.185,52 +0,1% -12,5% 09:00
Hang-Seng (Hongk.) 20.960,45 -1,6% -8,9% 10:00
Straits-Times (Sing.) 3.231,31 -0,4% +3,4% 11:00
KLCI (Malaysia) 1.548,44 -0,3% +0,2% 11:00
DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mi, 11:55 % YTD
EUR/USD 1,0655 +0,0% 1,0652 1,0724 -6,3%
EUR/JPY 138,55 -0,1% 138,64 138,69 +5,9%
EUR/GBP 0,8536 +0,1% 0,8531 0,8518 +1,6%
GBP/USD 1,2482 -0,0% 1,2486 1,2589 -7,8%
USD/JPY 130,03 -0,1% 130,15 129,34 +13,0%
USD/KRW 1.252,16 +0,4% 1.247,31 1.243,92 +5,3%
USD/CNY 6,6988 +0,2% 6,6864 6,6868 +5,4%
USD/CNH 6,7060 +0,1% 6,6976 6,6927 +5,5%
USD/HKD 7,8466 -0,0% 7,8478 7,8460 +0,7%
AUD/USD 0,7163 -0,2% 0,7175 0,7193 -1,4%
NZD/USD 0,6474 -0,2% 0,6484 0,6513 -5,2%
Bitcoin
BTC/USD 29.754,94 +0,7% 29.558,40 31.659,50 -35,6%
ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 112,95 115,26 -2,0% -2,31 +55,2%
Brent/ICE 114,25 116,29 -1,8% -2,04 -98,5%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.845,62 1.846,50 -0,0% -0,88 +0,9%
Silber (Spot) 21,81 21,83 -0,1% -0,02 -6,4%
Platin (Spot) 992,32 998,50 -0,6% -6,18 +2,3%
Kupfer-Future 4,32 4,30 -0,2% -0,01 -2,8%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/gos/flf
(END) Dow Jones Newswires
June 02, 2022 00:51 ET (04:51 GMT)
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