MÄRKTE EUROPA/Behauptet - Carl Zeiss sehr fest - L'Oreal schwach


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Indizes

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FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Börsen zeigen sich gemessen an den Indizes am frühen Freitag kaum verändert. Die Musik spielt bei Einzelwerten, auch wenn die Datenflut aus der Berichtssaison etwas abgeklungen ist. Die Vorlagen aus den USA seien tendenziell weiter gut, heißt es. Dort hatte es der S&P-500-Index erstmals phasenweise knapp über die 5.000er-Marke geschafft. Der DAX steigt minimal auf 16.970 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es auf 4.708 ganz leicht nach unten.

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Am Anleihemarkt ist die Tendenz seitwärts gerichtet auf dem am Vortag gedrückten Niveau. Österreichs Notenbankchef Robert Holzmann hatte in einem am Vorabend veröffentlichten FAZ-Interview gesagt, er sehe keine schnellen Zinssenkungen in Europa. "Es gibt eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es in diesem Jahr überhaupt keine Zinssenkung gibt oder erst ganz am Ende des Jahres", sagte er. Den jüngsten Rückgang der Inflationsrate auf 2,8 Prozent bezeichnete er als von Sonderfaktoren geprägt.

Von der Revision der deutschen Verbraucherpreise im Januar kommt kein Impuls. Sie zeigen keine Abweichungen von den vorläufigen Zahlen. Auf Jahressicht betrug die Teuerung 2,9 Prozent.

Carl Zeiss netto besser als gedacht - L'Oreal enttäuscht

Carl Zeiss Meditec haussieren um rund 10 Prozent. Der Umsatz habe die Erwartung der Analysten getroffen, der Gewinn habe einen Tick darunter gelegen - allerdings wegen der bereits bekannten Belastungsfaktoren für die Margen aus dem chinesischen Geschäft mit Material für Augenoperationen und künstliche Linsen, heißt es zu den Geschäftszahlen. Der Rückgang des Nettogewinns fiel derweil geringer aus als von Analysten befürchtet.

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In Paris knicken L'Oreal nach Zahlen um mehr als 6 Prozent ein. Der Kosmetikkonzern enttäuschte im vergangenen Jahr mit Umsatz und Gewinn die Markterwartungen enttäuscht. Dabei waren geopolitische Spannungen, Inflation und ein stagnierender Schönheitsmarkt in China Bremsfaktoren. Dennoch gab sich L'Oreal zuversichtlich, sich im laufenden Jahr besser als der Markt zu entwickeln. Im DAX geben Beiersdorf im Sog von L'Oreal um 1,5 Prozent nach.

Ebenfalls in Paris schnellen Hermes um 5 Prozent nach oben. Der Luxusgüterkonzern startet zuversichtlich in das Jahr 2024. Der französische Hersteller von Luxushandtaschen meldete für das abgelaufene Jahr einen Umsatz von 13,43 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 21 Prozent, und etwas über dem Konsens von 13,32 Milliarden.

Verbund geben um 3,3 Prozent nach. Der österreichische Stromkonzern warnte vor negativen Preiseffekten im laufenden Jahr. Der Ergebnisausblick des Konzerns für das Geschäftsjahr 2024 liege deutlich unter den derzeit kursierenden Markterwartungen. Beim operativen Ergebnis rechneten Analysten mit rund 3,8 Milliarden Euro, Verbund selbst aber nur mit 2,6 bis 3,3 Milliarden. Im DAX geht es für RWE um 1,1 Prozent nach unten.

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AMS-Osram steigen nach den Viertquartalszahlen um 11,8 Prozent. Kurstreiber sei die bessere Marge, heißt es im Handel.

Sehr volatil zeigen sich derweil im SDAX Ceconomy. Nach dem Zahlenausweis stieg der Kurs erst deutlich, rutschte dann aber schnell ab und büßt inzwischen über 4 Prozent ein.

Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.708,31 -0,1% -2,47 +4,1%

Stoxx-50 4.219,08 -0,0% -1,78 +3,1%

DAX 16.969,55 +0,0% 5,72 +1,3%

MDAX 25.794,13 +0,0% 8,15 -5,0%

TecDAX 3.417,77 +0,4% 14,43 +2,4%

SDAX 13.794,16 -0,2% -31,31 -1,2%

FTSE 7.599,64 +0,1% 4,16 -1,4%

CAC 7.654,58 -0,1% -11,05 +1,5%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,37 +0,02 -0,20

US-Zehnjahresrendite 4,16 +0,00 +0,28

INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 38.726,33 +0,1% 48,97 +2,8%

S&P-500 4.997,91 +0,1% 2,85 +4,8%

Nasdaq-Comp. 15.793,72 +0,2% 37,07 +5,2%

Nasdaq-100 17.783,17 +0,2% 28,10 +5,7%

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 4,46 +1,8 4,45 4,3

5 Jahre 4,12 +0,7 4,12 12,4

7 Jahre 4,16 +0,9 4,15 18,9

10 Jahre 4,16 +0,5 4,15 28,0

30 Jahre 4,37 +1,7 4,35 39,8

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:50 Do, 17:25 % YTD

EUR/USD 1,0780 +0,0% 1,0780 1,0764 -2,4%

EUR/JPY 161,16 +0,2% 160,98 160,83 +3,6%

EUR/CHF 0,9431 +0,2% 0,9429 0,9413 +1,6%

EUR/GBP 0,8536 -0,1% 0,8533 0,8537 -1,6%

USD/JPY 149,49 +0,1% 149,34 149,41 +6,1%

GBP/USD 1,2629 +0,1% 1,2633 1,2610 -0,7%

USD/CNH (Offshore) 7,2169 +0,0% 7,2137 7,2164 +1,3%

Bitcoin

BTC/USD 46.485,49 +2,6% 46.248,62 45.272,72 +6,8%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 76,36 76,22 +0,2% +0,14 +5,8%

Brent/ICE 81,69 81,63 +0,1% +0,06 +6,2%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 26,955 27,72 -2,8% -0,77 -11,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.032,56 2.034,37 -0,1% -1,82 -1,5%

Silber (Spot) 22,69 22,58 +0,5% +0,12 -4,6%

Platin (Spot) 887,93 889,50 -0,2% -1,57 -10,5%

Kupfer-Future 3,69 3,70 -0,2% -0,01 -5,1%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos

(END) Dow Jones Newswires

February 09, 2024 03:58 ET (08:58 GMT)

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