MÄRKTE EUROPA/DAX tritt auf der Stelle - Autoaktien halten sich gut


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FRANKFURT (Dow Jones)--Kaum verändert zeigen sich die europäischen Börsen am Mittwoch ca. eine Stunde nach dem Handelsbeginn. Der DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 16.127 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,1 Prozent auf 4.338 nach unten.

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Im Blick steht weiter die Geldpolitik mit der halbjährlichen Rede von US-Notenbank-Chef Jerome Powell vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses sowie Inflationsdaten aus Großbritannien vor der Sitzung der Bank of England (BoE), die am Donnerstag voraussichtlich die Leitzinsen weiter anheben wird. Die am Morgen berichteten Mai-Verbraucherpreise für Großbritannien sind deutlich über den Erwartungen ausgefallen, was zusätzlich dafür spricht, dass die BoE zum 13. Mal in Folge die Zinsen erhöhen dürfte. Das Marktbarometer der Londoner Börse gibt vor diesem Hintergrund um 0,3 Prozent nach, das Pfund Sterling zieht leicht an.

"Der DAX ist wieder einmal auf Richtungssuche. Alle warten auf große Nachrichten, die diese Suche erleichtern könnten. Seit der Rückeroberung der 16.000 pendelt der DAX seit sieben Handelstagen in einer Spanne von 2,5 Prozent", so QC Partners. Aktuell nehme die Angst deutlich zu, sich falsch zu positionieren. Entsprechend blieben Käufe und Verkäufe in einem überschaubaren Rahmen. "Die einen haben Angst, zu früh zu verkaufen. Die anderen haben Angst, zu spät zu kaufen. Das Ergebnis ist dann ein richtungsloser Seitwärtsmarkt."

Chemietitel werden weiter verkauft

Chemietitel liegen mit wenigen Ausnahmen weiter auf der Verliererseite. Allerdings nimmt der Druck ab. "Zwar sind Nachbeben noch möglich, nun dürften aber viele Risiken eingearbeitet sein", meint ein Marktteilnehmer. Der Stoxx-Chemie-Index gibt um 0,6 Prozent nach. Noch schwächer im Markt liegt der ebenfalls stark konjunkturabhängige Subindex der Rohstoffaktien (-0,9%). Der Stoxx-Subindex Chemie hat seit Wochenbeginn bereits rund 3,5 Prozent eingebüßt.

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Covestro kommen um 0,6 Prozent zurück, nachdem sie am Dienstag mit Übernahmespekulationen um fast 13 Prozent zuegelegt hatten. Lanxess, am Vortag massiv gedrückt nach einer Gewinnwanung, die auf die ganze Branche abstrahlte, geben um weitere 1,6 Prozent nach.

Mit Aufschlägen von 0,5 Prozent führt der Autosektor die Gewinnerliste in Europa an. Ein Händler verweist auf stark ausgefallene Zulassungszahlen im Mai in Europa. Dazu gibt es einen Bericht, wonach China umfangreiche Steuererleichterungen für E-Autos planen. BMW gewinnen 0,9 und VW 1,1 Prozent. VW veranstaltet am Berichtstag seinen Kapitalmarkttag. "Die Strategie ist weitgehend bekannt, nun kommt es darauf an, ob VW-Chef Oliver Blume die Investoren mitreißen kann", meint ein Marktteilnehmer. Renault rücken um 2,3 Prozent vor.

Ein nachbörslicher Schwächeanfall von FedEx (-3,1%) schickt den Kurs der Deutschen Post um 1,3 Prozent nach unten. Der US-Konkurrent hat im vergangenen Geschäftsquartal einen Umsatzeinbruch um 10 Prozent erlitten. Eine schnelle Erholung erwartet FedEx nicht, das Unternehmen verweist auf die Inflation, höhere Zinsen und eine Verlangsamung des Welthandels.

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Die Begebung einer Wandelanleihe drückt stark auf den Kurs von SGL Carbon (-8,5%). "Anleger dürften die Aktie verkaufen und dafür den Convertible ins Depot nehmen", so ein Marktteilnehmer.

Nach einer Anhebung auf "Buy" von "Neutral" durch die UBS gewinnen Adidas 2,7 Prozent und sind Spitzenreiter im DAX.

Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.342,60 -0,0% -0,54 +14,5%

Stoxx-50 3.981,54 -0,0% -1,54 +9,0%

DAX 16.131,67 +0,1% 20,35 +15,9%

MDAX 26.637,94 -0,3% -81,23 +6,1%

TecDAX 3.164,69 -0,2% -5,77 +8,3%

SDAX 13.360,44 -0,3% -43,62 +12,0%

FTSE 7.559,99 -0,1% -9,32 +1,6%

CAC 7.284,21 -0,1% -9,96 +12,5%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,44 +0,04 -0,13

US-Zehnjahresrendite 3,75 +0,03 -0,13

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:22 Di, 17:14 % YTD

EUR/USD 1,0922 +0,0% 1,0911 1,0908 +2,0%

EUR/JPY 155,26 +0,6% 154,67 154,12 +10,6%

EUR/CHF 0,9814 +0,1% 0,9804 0,9801 -0,8%

EUR/GBP 0,8581 +0,3% 0,8552 0,8560 -3,0%

USD/JPY 142,13 +0,5% 141,94 141,27 +8,4%

GBP/USD 1,2728 -0,3% 1,2764 1,2744 +5,2%

USD/CNH (Offshore) 7,1967 +0,2% 7,1984 7,1842 +3,9%

Bitcoin

BTC/USD 28.851,38 +2,5% 28.801,16 26.759,85 +73,8%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 0,00 70,50 -100,0% -70,50 -11,7%

Brent/ICE 76,05 75,90 +0,2% +0,15 -9,2%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 38,50 38,71 -0,6% -0,21 -53,9%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.934,91 1.936,36 -0,1% -1,45 +6,1%

Silber (Spot) 23,04 23,23 -0,8% -0,19 -3,9%

Platin (Spot) 959,03 967,50 -0,9% -8,48 -10,2%

Kupfer-Future 3,88 3,88 -0,1% -0,00 +1,7%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos

(END) Dow Jones Newswires

June 21, 2023 04:13 ET (08:13 GMT)

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DatumRatingAnalyst
29.06.26 Volkswagen (VW) vz Neutral UBS AG
29.06.26 Volkswagen (VW) vz Buy Jefferies & Company Inc.
27.06.26 Volkswagen (VW) vz Outperform RBC Capital Markets
26.06.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
25.06.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research