MÄRKTE EUROPA/Freundlicher Start vor US-Arbeitmarktbericht


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Aktien

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Indizes

25,363.03 EUR -47.60 EUR -0.19 %

FRANKFURT (Dow Jones)--Gut erholt sind Europas Aktienbörsen am Freitag in den Handel gestartet. Der DAX steigt um 0,6 Prozent auf 15.359 Zähler, der Euro-Stoxx-50 um 0,7 Prozent auf 4.134 Punkte. Beim Thema der neuen Corona-Variante Omikron ist Zuversicht eingekehrt, dass dies in den Griff zu bekommen ist. Dazu tragen die Pläne der deutschen Regierung zum Thema Impfen bei.

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Für gute Stimmung sorgt auch China mit einem Einkaufsmanager-Index (PMI) für den Service-Bereich. Er ist im November zwar leicht zurückgegangen, liegt aber mit 52,1 komfortabel im Expansionsbereich über 50 Zählern.

Alles wartet auf US-Arbeitsmarkt

Mit Spannung erwartet wird aber von allen Marktteilnehmern der wichtigste Termin der Woche - der monatliche US-Arbeitsmarkbericht. Hier sieht Ulrich Stephan, Anlagestratege der Deutschen Bank, ein hohes Überraschungspotenzial. Vor der Sitzung der US-Notenbank in der übernächsten Woche kommt diesen Zahlen besondere Bedeutung zu. Nach 531.000 neuen Stellen im Oktober werden nun 546.000 Stellen im November erwartet. Positive Überraschungen dürften die Renditen nach oben treiben.

Ein Sprung über die 600.000er-Marke könnte sogar zu einer Schreckreaktion führen, heißt es im Handel: Denn US-Notenbankchef Jerome Powell habe sein Vokabular von der angeblich nur temporär steigenden Inflation nicht grundlos aufgegeben. "Das sind Vorzeichen, dass die neuen US-Verbraucherpreise nächste Woche ein böse Überraschung bringen werden", sagt ein Händler.

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Opec überrascht Ölmarkt

Gute Nachrichten treiben die Öl-Aktien und machen sie mit 1,2 Prozent Plus zur zweitstärksten Branche. Der Brent-Preis legt knapp 3 Prozent zu. Die Opec+ hat den Markt überrascht mit dem Festhalten an ihrer Förderausweitung um 400.000 Barrel pro Tag. Goldman Sachs sieht dies als konsistent mit den bisherigen Opec-Entscheidungen, bei einer unsicheren Nachfragumgebung eine leicht erhöhte Ölversorgung zu garantieren.

Hauptgewinner sind erneut die Titel der Reise- und Touristikbranche. Die nachlassenden Sorgen um Omikron treiben den Sektor um 2,0 Prozent nach oben. Lufthansa steigen sogar fast 3 Prozent.

Der Kursabsturz bei den Lieferdiensten setzt sich hingegen ungebremst fort: Delivery Hero fallen nochmals um 1,4 Prozent, Hellofresh um 0,9 Prozent.

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Bei Allianz geht es um 1,4 Prozent höher nach der Dividendenankündigung. Der Versicherer strebt an, die Dividende mindestens 5 Prozent über Vorjahr zu heben. Auch die Mittelfristziele zum EPS-Wachstum kommen gut an. Hier strebt Europas größter Versicherer ein jährliches Wachstum des Ergebnisses je Aktie von 5 bis 7 Prozent an.

Aurubis springen sogar um 5,6 Prozent. Hier treibt vor allem die deutliche Anhebung der Dividende auf 1,60 Euro je Aktie. Analysten hatten im Schnitt nur 1,48 Euro gesehen.

Die Aktien von Medios notieren 2,3 Prozent tiefer wegen einer Kapitalerhöhung. Medios hat über 2 Millionen neue Aktien zum Preis von 35,50 Euro je Aktie bei institutionellen Investoren platziert. Der Bruttoemissionserlös liegt nach Aussage des Unternehmen bei rund 72 Millionen Euro.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.122,88 +0,4% 14,86 +16,1%

Stoxx-50 3.634,59 +0,2% 8,25 +16,9%

DAX 15.323,19 +0,4% 60,08 +11,7%

MDAX 33.974,86 +0,6% 200,43 +10,3%

TecDAX 3.791,40 +0,5% 18,18 +18,0%

SDAX 16.323,92 +0,6% 93,29 +10,6%

FTSE 7.146,48 +0,2% 17,27 +10,4%

CAC 6.821,56 +0,4% 25,81 +22,9%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite -0,36 +0,01 +0,21

US-Zehnjahresrendite 1,45 +0,00 +0,53

INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 34.639,79 +1,8% 617,75 +13,2%

S&P-500 4.577,10 +1,4% 64,06 +21,9%

Nasdaq-Comp. 15.381,32 +0,8% 127,27 +19,3%

Nasdaq-100 15.990,76 +0,7% 113,05 +24,1%

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 0,63 1,2 0,62 51,4

5 Jahre 1,21 0,6 1,21 85,2

7 Jahre 1,39 0,5 1,39 74,2

10 Jahre 1,45 0,3 1,45 53,1

30 Jahre 1,77 0,5 1,76 12,1

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:16 Uhr Do,17:20 % YTD

EUR/USD 1,1295 -0,1% 1,1285 1,1313 -7,5%

EUR/JPY 128,11 +0,1% 127,87 127,92 +1,6%

EUR/CHF 1,0405 +0,1% 1,0399 1,0407 -3,8%

EUR/GBP 0,8508 +0,2% 0,8497 0,8495 -4,7%

USD/JPY 113,41 +0,2% 113,33 113,07 +9,8%

GBP/USD 1,3275 -0,2% 1,3281 1,3315 -2,9%

USD/CNH (Offshore) 6,3716 -0,0% 6,3708 6,3713 -2,0%

Bitcoin

BTC/USD 56.557,19 -0,6% 56.815,50 56.365,77 +94,7%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 68,45 66,50 +2,9% 1,95 +44,1%

Brent/ICE 71,56 69,67 +2,7% 1,89 +39,5%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.768,50 1.767,72 +0,0% +0,78 -6,8%

Silber (Spot) 22,34 22,37 -0,2% -0,03 -15,4%

Platin (Spot) 942,35 939,95 +0,3% +2,40 -12,0%

Kupfer-Future 4,30 4,30 +0,0% +0,00 +22,0%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/raz

(END) Dow Jones Newswires

December 03, 2021 03:36 ET (08:36 GMT)

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04.09.26 Allianz Underweight Barclays Capital
17.08.26 Allianz Hold Jefferies & Company Inc.
14.08.26 Allianz Neutral JP Morgan Chase & Co.
13.08.26 Allianz Buy Goldman Sachs Group Inc.

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