MÄRKTE EUROPA/Uneinheitlich - Ende des Leerverkaufverbots drückt


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Aktien

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26.45 EUR 0.18 EUR 0.69 %

3.53 EUR -0.01 EUR -0.40 %

12.32 EUR 0.36 EUR 2.97 %

13.22 EUR 0.28 EUR 2.13 %

44.54 EUR 0.92 EUR 2.11 %

Indizes

6,565.51 EUR -0.41 EUR -0.01 %

25,817.89 EUR 38.58 EUR 0.15 %

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem Rally-Schub vom Wochenauftakt hat sich an den europäischen Börsen am Dienstag keine einheitliche Tendenz durchgesetzt. Der DAX konnte mit einem Plus von gut 0,1 Prozent auf 11.075 Punkte die jüngsten Gewinne noch etwas ausbauen. Auch in Zürich ging es etwas nach oben. Der Euro-Stoxx-50 fiel dagegen um 0,2 Prozent auf 2.907 Punkte, gedrückt vom Ende des Leerverkaufverbots, das einige Länder während des März-Crashs verhängt hatten.

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So fiel der ATX in Wien um 4,3 Prozent, der Ibex in Madrid um 2,5 Prozent und der FTSE-Mib in Mailand um 2,1 Prozent. Die Analysten von Jefferies hatten eine Liste von 25 Aktien aus Italien, Frankreich, Spanien, Belgien und Österreich herausgestellt, die seit dem Inkrafttreten der Verbote Mitte März trotz fallender Gewinnerwartungen stark gestiegen sind. Auf der Liste enthalten sind Werte wie Voestalpine, die nun um 9,4 Prozent fielen, Valeo (minus 4,7 Prozent) und Renault (minus 10,8 Prozent). Aber auch Air France notierten mit einem Abschlag von 9 Prozent auffallend schwach, während die nicht betroffenen Aktien der British-Airways-Mutter IAG 8,2 Prozent gewannen.

Etwas gebremst wurden die Kurse auch von zahlreichen Warnungen, die "euphorische" Stimmung vom Montag sei angesichts der Pandemie nicht gerechtfertigt. "Das war aber eher Kaufpanik als Euphorie", sagte ein Händler dazu. Mit den Erfolgsnachrichten aus der Impfstoffforschung und dem deutsch-französischen Wiederaufbauplan seien lediglich Untergewichtungen in den Portfolios angepasst worden. "Die Chance auf weiter steigende Kurse nach der Verschnaufpause ist gut", so der Händler.

"Die Zuversicht wächst, dass es ab Sommer zu einer konjunkturellen Wende kommen wird", sagte auch ZEW-Präsident Achim Wambach. In der neuen ZEW-Konjunkturumfrage ist die Erwartungskomponente viel stärker gestiegen als im Vorfeld geschätzt.

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Telecom Italia und Telefonica sehr schwach

Bei den Sektoren setzten die Indizes der zuletzt besonders stark gestiegenen Aktien aus der Auto-, Bau- und Ölbranche nun deutlicher zurück. Am stärksten unter Druck stand aber der Sektorindex der Telekom-Aktien mit einem Minus von 2,6 Prozent. Grund für die Schwäche waren vor allem starke Kursverluste von Telecom Italia und Telefonica.

Telecom Italia brachen um 8,6 Prozent ein, Telefonica um 9,4 Prozent. Mit Blick auf die Quartalszahlen von Telecom Italia hieß es, der operative Turnaround sei weiter in die Ferne gerückt. Auch der Ausblick für dieses Jahr sei nun mit Risiken behaftet. "Daneben führt auch bei diesen beiden Aktien das Ende des Leerverkaufverbots zu Druck", sagte ein Händler.

Deutsche Telekom wurden weiter gebremst von den Plänen des japanischen Technologiekonzerns Softbank, der einen Käufer für seine Anteile an der lukrativen Telekom-Tochter T-Mobile US im Wert von rund 20 Milliarden Dollar sucht. Bisher hatten Informanten gesagt, dass die Japaner nur mit der Telekom verhandelten. Die T-Aktie verlor 2,2 Prozent.

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Thyssenkrupp baut um

Thyssenkrupp stiegen dagegen um weitere 5,1 Prozent. Der Konzern hat bestätigt, dass er mit Lürssen und Finacitieri über eine Zusammenarbeit im Schiffbau spricht. Auch für das Stahlgeschäft sucht er einen Partner, Werkstoffhandel, Schmiedegeschäfte und Großwälzlager sollen die Pfeiler des künftigen Konzerns bilden.

Julius Bär zogen um 5 Prozent an. Die Analysten von Jefferies stellten in den neuen Geschäftszahlen die Margenentwicklung als überraschend positiv heraus.

Für Dermapharm ging es um 4,9 Prozent nach oben. Der Arzneimittelhersteller hat nach einem guten Jahresauftakt die Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt.

Hornbach ist einer der Gewinner des Lockdown. Konzernumsatz und bereinigtes Betriebsergebnis werden nach Angaben des Unternehmens deutlich über den Vorjahreswerten liegen. Hornbach Baumarkt gewannen 3,9 Prozent, die Aktien der Hornbach Holding 2,1 Prozent.

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Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung

stand absolut in % seit

Jahresbeginn

Euro-Stoxx-50 2.902,58 -9,30 -0,3% -22,5%

Stoxx-50 2.847,82 -18,84 -0,7% -16,3%

Stoxx-600 339,49 -2,10 -0,6% -18,4%

XETRA-DAX 11.075,29 +16,42 +0,1% -16,4%

FTSE-100 London 6.002,23 -46,36 -0,8% -19,8%

CAC-40 Paris 4.458,16 -40,18 -0,9% -25,4%

AEX Amsterdam 520,45 +0,56 +0,1% -13,9%

ATHEX-20 Athen 1.436,74 -27,25 -1,9% -37,5%

BEL-20 Bruessel 2.960,89 -65,79 -2,2% -25,2%

BUX Budapest 35.452,21 +144,70 +0,4% -23,1%

OMXH-25 Helsinki 3.706,89 +12,92 +0,3% -12,2%

ISE NAT. 30 Istanbul 118.602,92 +2773,45 +2,4% -14,6%

OMXC-20 Kopenhagen 1.208,53 +9,65 +0,8% +6,4%

PSI 20 Lissabon 4.180,22 +1,33 +0,0% -19,8%

IBEX-35 Madrid 6.609,10 -170,20 -2,5% -30,8%

FTSE-MIB Mailand 17.034,54 -366,91 -2,1% -28,3%

RTS Moskau 1.177,24 +9,36 +0,8% -24,0%

OBX Oslo 707,57 +7,96 +1,1% -16,1%

PX Prag 868,92 -9,73 -1,1% -22,1%

OMXS-30 Stockholm 1.560,28 -5,88 -0,4% -11,9%

WIG-20 Warschau 1.640,18 +1,10 +0,1% -23,7%

ATX Wien 2.114,22 -95,07 -4,3% -29,8%

SMI Zuerich 9.764,23 +23,46 +0,2% -8,0%

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:43 Mo, 17:32 % YTD

EUR/USD 1,0935 +0,16% 1,0935 1,0879 -2,5%

EUR/JPY 117,95 +0,68% 117,43 116,83 -3,3%

EUR/CHF 1,0636 +0,23% 1,0631 1,0541 -2,0%

EUR/GBP 0,8926 -0,26% 0,8926 0,8908 +5,5%

USD/JPY 107,87 +0,52% 107,39 107,37 -0,8%

GBP/USD 1,2250 +0,43% 1,2253 1,2210 -7,6%

USD/CNH (Offshore) 7,1110 -0,08% 7,1188 7,1231 +2,1%

Bitcoin

BTC/USD 9.667,76 -0,15% 9.583,01 9.650,82 +34,1%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 31,34 31,82 -1,5% -0,48 -47,3%

Brent/ICE 34,45 34,81 -1,0% -0,36 -45,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.740,43 1.732,40 +0,5% +8,03 +14,7%

Silber (Spot) 17,37 17,20 +1,0% +0,17 -2,7%

Platin (Spot) 840,70 822,50 +2,2% +18,20 -12,9%

Kupfer-Future 2,41 2,40 +0,4% +0,01 -14,2%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/err

(END) Dow Jones Newswires

May 19, 2020 12:10 ET (16:10 GMT)

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02.07.26 Deutsche Telekom Overweight Barclays Capital
30.06.26 Deutsche Telekom Buy UBS AG
02.06.26 Deutsche Telekom Buy UBS AG
19.05.26 Deutsche Telekom Buy Goldman Sachs Group Inc.
18.05.26 Deutsche Telekom Overweight JP Morgan Chase & Co.