MÄRKTE USA/Deutlich erholt - Anleger fassen wieder Mut
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NEW YORK (Dow Jones)--Am Dienstag zeigen sich die US-Börsen kräftig erholt von den Montagsverlusten. Gegen Mittag US-Ostküstenzeit gewinnt der Dow-Jones-Index 1,2 Prozent auf 34.422 Punkte. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite legen um 1,3 bzw. 1,4 Prozent zu. Teilnehmer sehen nach den gesunkenen Kursen attraktive Einstiegsniveaus. Dan Ives, Technologie-Analyst bei Wedbush, hält zum Beispiel den Ausverkauf des Tech-Sektors für ungerechtfertigt. Die Wachstumsaussichten der Branche würden massiv unterschätzt, daher dürften die Drittquartalszahlen dem Sektor einen Schub geben. Zum Jahresende dürften Technologiewerte 10 Prozent höher stehen, prognostiziert Ives.
Ursächlich für den Ausverkauf am Montag waren nach Angaben aus dem Handel die andauernden Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten um eine Anhebung der US-Schuldenobergrenze, die globale Energiekrise und die neuen Entwicklungen um den wankenden chinesischen Immobilien-Konzern Evergrande. Belastet wurden die Kurse auch von kräftig steigenden Ölpreisen, nachdem die Opec+ beschlossen hatte, keine üppigen Produktionsausweitungen vorzunehmen. Zinsängste hatten am Montag vor allem Technologiewerte auf Talfahrt geschickt.
Nun richte sich der Blick hoffnungsvoll auf den Arbeitsmarktbericht am Freitag und die Berichtssaison zum dritten Quartal.
Pepsico überzeugt mit Zahlen und Ausblick
Bis die Bilanzsaison richtig in Schwung kommt, dauert es allerdings noch etwas. Vorbörslich hat von den großen US-Unternehmen nur Pepsico Zahlen veröffentlicht. Der Getränkekonzern hat im dritten Quartal mehr umgesetzt und verdient als erwartet, weshalb er auch die Ziele für das Geschäftsjahr angehoben hat. Die Aktie zeigt sich 1,3 Prozent höher.
Aktien des Nutzfahrzeugherstellers Paccar liegen 3,7 Prozent im Plus. Wegen der aktuellen Chipknappheit kann das Unternehmen im dritten Quartal voraussichtlich deutlich weniger Fahrzeuge ausliefern als geplant, eine Entwicklung, die sich auch im vierten Quartal noch bemerkbar machen dürfte. Allerdings berichtete Paccar auch von einer hohen Nachfrage nach seinen neuen Modellen.
Facebook erholen sich um 1,9 Prozent. Der Kurs des gleichnamigen sozialen Netzwerks war am Montag um fast 5 Prozent gefallen, nachdem die verschiedenen Dienste des Unternehmens über Stunden ausgefallen waren. Verantwortlich war eine "fehlerhafte Neukonfiguration", wie Facebook später einräumte.
Lediglich optisch um zwei Drittel verbilligt zeigen sich die Titel von Intuitive Surgical nach einem Aktiensplit.
Ansonsten stehen erst einmal Konjunkturdaten im Fokus. Das vorbörslich veröffentlichte Handelsbilanzdefizit für August war größer als erwartet und erreichte ein Rekordhoch. Die Einkaufsmanagerindizes für das nicht-verarbeitende Gewerbe von Markit und ISM lagen in der Nähe der bzw. exakt auf der Prognose.
Getrieben von der Erwartung steigender US-Zinsen legen die Renditen am Anleihemarkt weiter zu. Die Zehnjahresrendite steigt um gut 4 Basispunkte auf 1,52 Prozent. Im Gefolge der Renditen wertet der Dollar auf breiter Front auf. Der Dollarindex klettert um 0,2 Prozent.
Der festere Dollar in Verbindung mit höheren US-Zinsen lastet derweil auf dem Goldpreis.
Das "schwarze Gold" zeigt sich unterdessen unbeeindruckt von der Dollarstärke, obwohl dies Öl für Käufer aus dem Nicht-Dollarraum verteuert. Vielmehr lässt die Erwartung eines knapperen Angebots die Ölpreise weiter kräftig anziehen. Sie hatten am Vortag bereits deutlich zugelegt nach der Entscheidung der Opec+, die Erdölförderung wie geplant jeden Monat lediglich um 400.000 Barrel pro Tag auszuweiten und nicht stärker angesichts der weltweiten preistreibenden Nachfrage. Die Akteure warten nun auf neue Daten zu den Ölvorräten der USA. Diese kommen am späten Dienstag vom US-Branchenverband API, am Mittwoch folgen dann die offiziellen Daten der staatlichen Energy Information Administration.
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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 34.421,68 +1,2% 418,76 +12,5%
S&P-500 4.358,29 +1,3% 57,83 +16,0%
Nasdaq-Comp. 14.460,47 +1,4% 204,99 +12,2%
Nasdaq-100 14.698,39 +1,6% 226,27 +14,0%
US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,28 1,2 0,27 16,5
5 Jahre 0,97 3,1 0,94 61,4
7 Jahre 1,31 3,9 1,27 66,1
10 Jahre 1,52 4,3 1,48 60,7
30 Jahre 2,09 4,4 2,04 44,0
DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:33 Uhr Mo, 17:25 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1611 -0,1% 1,1597 1,1619 -4,9%
EUR/JPY 129,31 +0,3% 128,94 128,88 +2,6%
EUR/CHF 1,0757 +0,1% 1,0743 1,0742 -0,5%
EUR/GBP 0,8510 -0,3% 0,8531 0,8541 -4,7%
USD/JPY 111,37 +0,4% 111,19 110,94 +7,8%
GBP/USD 1,3641 +0,2% 1,3592 1,3605 -0,2%
USD/CNH (Offshore) 6,4454 -0,1% 6,4544 6,4523 -0,9%
Bitcoin
BTC/USD 49.953,51 +2,1% 49.410,26 47.412,26 +72,0%
ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 79,44 77,62 +2,3% 1,82 +66,0%
Brent/ICE 83,08 81,26 +2,2% 1,82 +63,8%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.760,53 1.769,73 -0,5% -9,20 -7,2%
Silber (Spot) 22,59 22,68 -0,4% -0,08 -14,4%
Platin (Spot) 966,40 970,43 -0,4% -4,03 -9,7%
Kupfer-Future 4,21 4,24 -0,7% -0,03 +19,4%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/raz/cln
(END) Dow Jones Newswires
October 05, 2021 11:55 ET (15:55 GMT)
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| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
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| 02.07.26 | Meta Platforms (ex Facebook) Buy | UBS AG | |
| 01.07.26 | Meta Platforms (ex Facebook) Buy | Jefferies & Company Inc. | |
| 01.06.26 | Meta Platforms (ex Facebook) Outperform | RBC Capital Markets | |
| 01.06.26 | Meta Platforms (ex Facebook) Outperform | RBC Capital Markets |
