MÄRKTE USA/Etwas leichter - Rivian-Aktie zieht nach Kurssprung weiter an
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NEW YORK (Dow Jones)--Nach der Feiertagspause sind Konjunktursorgen und geopolitische Spannungen die dominierenden Themen an der Wall Street. Insgesamt tut sich bei den Indizes zunächst wenig. Der Dow-Jones-Index gibt um 0,4 Prozent auf 34.287 Punkte einbüßt, tendieren der S&P-500 knapp und die Nasdaq-Indizes gut behauptet.
Die Hoffnungen auf die Konjunkturlokomotive China bekommen immer mehr Risse. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den chinesischen Dienstleistungssektor ist schwächer als erwartet ausgefallen, was neuerliche Zweifel an der Erholung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt weckt. Ohne wirtschaftliche Stimuli dürfte das ausgerufene Wachstumsziel für China kaum erreichbar sein, warnen Marktteilnehmer.
Dazu steht die für diese Woche geplante China-Reise von US-Finanzministerin Janet Yellen unter keinem guten Stern, nachdem die chinesische Regierung am Montag den Export zweier für die Halbleiterindustrie bedeutenden Rohstoffe eingeschränkt hat, nachdem zuvor von Plänen der USA berichtet wurde, die Exporte von Chips und Maschinen zur Chipherstellung nach China einzuschränken. Der S&P-500-Halbleitersubindex verliert 0,4 Prozent.
"Die Daten aus dem chinesischen Dienstleistungssektor zeigen, wie lau die Erholung nach der Pandemie ist, während die Handelsspannungen zwischen Peking und Washington zunehmen", fasst Chefmarktstrategin Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown zusammen.
Während sich die Konjunkturaussichten Chinas immer weiter eintrüben, dürfte das im späten Handel erwartete Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung von Mitte Juni Einblicke über den künftigen Zinspfad, aber auch die konjunkturelle Dynamik in den USA liefern. Dabei ist die Entwicklung ein zweischneidiges Schwert: einerseits hoffen Anleger auf eine weiche Landung der US-Konjunktur ohne Rezession, andererseits öffnet eine zu robuste Wirtschaftsentwicklung die Tür für weitere Zinsanhebungen.
Konjunktursorgen dominieren
Auch am Rentenmarkt tut sich wenig. Die Renditen am kurzen Ende des Marktes geben leicht nach und deuten auf sinkende Zinserhöhungsfantasien im Zuge der Konjunkturängste hin.
Der Dollar gibt Aufschläge im Tagesverlauf wieder ab, der Dollarindex zeigt sich unverändert. Der Euro präsentiert sich in einer engen Spanne volatil und steigt nun sogar auf Tagessicht um 0,2 Prozent bis knapp an die Marke von 1,09 US-Dollar, die er im Tageshoch bereits schon einmal genommen hatte. Aktuelle Daten belegen, dass die EZB ihre Bilanz weiter verkleinert und damit die Geldpolitik weiter gestrafft hat.
Der Erdölmarkt zeigt sich zweigeteilt: Während der Preis für US-Leichtöl der Sorte WTI deutlicher anzieht, verteuert sich die globaler gehandelte Sorte Brent nur moderat. Bei der europäischen Sorte Brent machten sich die Konjunkturängste in Form von Nachfragesorgen bemerkbar, heißt es. Die Konjunktur in den USA zeige sich jedoch weiter relativ robust.
Allerdings heißt es mit Blick auf WTI auch, dass es hier wegen des US-Feiertages am Dienstag Nachholeffekte gebe, denn in den USA hatte am Vortag nur ein elektronischer Handel stattgefunden. Die Ölpreise waren mit Aussagen über Förderkürzungen aus Saudi-Arabien gestiegen. Rohstoffe wie Kupfer verbilligen sich indes mit den schwachen China-Daten.
Apple mit dem Markt im Minus
Apple zeigen sich mit einem Abschlag von 0,1 Prozent unauffällig. Der taiwanische Auftragsfertiger Foxconn hat einen deutlichen Umsatzrückgang verbucht. Insbesondere im Juni sanken die Erlöse kräftig, was der Konzern, der für Apple iPhones zusammenbaut, unter anderem mit einer Schwäche im Smartphone-Segment begründete.
Meta Platforms steigen um 0,8 Prozent, die Facebook-Mutter startet ein Konkurrenzangebot zum Kurznachrichtendienst Twitter.
Netflix ziehen um 1,8 Prozent an, Goldman Sachs hat die Verkaufsempfehlung kassiert und die Aktie des Streamingdienstes hochgestuft und das Kursziel erhöht.
Rivian gewinnen 3,3 Prozent und profitieren weiter von unerwartet gut ausgefallenen Produktionszahlen. Der Kurs war darauf am Montag bereits um über 17 Prozent nach oben geschossen.
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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 34.288,43 -0,4% -130,04 +3,4%
S&P-500 4.447,15 -0,2% -8,44 +15,8%
Nasdaq-Comp. 13.819,68 +0,0% 2,91 +32,0%
Nasdaq-100 15.240,43 +0,2% 31,74 +39,3%
US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 4,90 -2,5 4,92 47,6
5 Jahre 4,16 -3,2 4,20 16,5
7 Jahre 4,03 +0,3 4,03 5,9
10 Jahre 3,86 +0,8 3,86 -1,5
30 Jahre 3,88 +1,6 3,87 -8,7
DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:38 Uhr Di, 17:50 % YTD
EUR/USD 1,0897 +0,1% 1,0879 1,0900 +1,8%
EUR/JPY 157,17 -0,0% 157,38 157,39 +12,0%
EUR/CHF 0,9768 +0,1% 0,9768 0,9763 -1,3%
EUR/GBP 0,8558 -0,0% 0,8563 0,8560 -3,3%
USD/JPY 144,22 -0,2% 144,66 144,40 +10,0%
GBP/USD 1,2732 +0,2% 1,2705 1,2733 +5,3%
USD/CNH (Offshore) 7,2486 +0,3% 7,2491 7,2240 +4,6%
Bitcoin
BTC/USD 30.241,10 -1,9% 30.807,44 30.952,04 +82,2%
ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 71,91 69,79 +3,0% +2,12 -9,4%
Brent/ICE 76,68 76,25 +0,6% +0,43 -7,8%
GAS VT-Settlem. +/- EUR
Dutch TTF 35,42 35,41 +0,0% +0,01 -56,2%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.932,06 1.925,97 +0,3% +6,09 +5,9%
Silber (Spot) 23,21 22,96 +1,1% +0,25 -3,2%
Platin (Spot) 920,75 919,30 +0,2% +1,45 -13,8%
Kupfer-Future 3,76 3,79 -0,6% -0,02 -2,1%
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/flf/gos
(END) Dow Jones Newswires
July 05, 2023 09:57 ET (13:57 GMT)
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| 19.06.26 | Apple Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 09.06.26 | Apple Overweight | JP Morgan Chase & Co. |
