MÄRKTE USA/Konjunktursorgen drücken Wall Street ins Minus
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NEWO YORK (Dow Jones)--Zunehmende Konjunktursorgen sorgen an der Wall Street zur Eröffnung am Donnerstag für fallende Kurse. Damit ist die jüngste Rekordjagd zunächst einmal beendet. Es breitet sich die Sorge aus, dass die konjunkturelle Erholung doch nicht so stark ausfallen könnte wie erwartet. Es gebe erste Anzeichen, dass Arbeitskräftemangel und Engpässe in den Lieferketten das Tempo der Erholung bremsen könnten, heißt es. Dazu komme die weltweit immer rasantere Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus.
Der Dow-Jones-Index fällt kurz nach der Eröffnung um 1,0 Prozent auf 34.342 Punkte. Für den S&P-500 geht es 1,2 Prozent abwärts und der Nasdaq-Composite büßt 1,5 Prozent ein.
"Es gibt Erkenntnisse, dass die Dinge wirtschaftlich nicht mehr so positiv aussehen wie noch Mitte Juni", sagt Edward Park, Chief Investment Officer bei Brooks Macdonald. "Delta oder das nächste Delta wird ein wiederkehrendes Risiko an den Märkten sein", ergänzt er. Die US-Daten seien zuletzt außerdem hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
In dieses Bild passen die vorbörslich veröffentlichten wöchentlichen Erstanträge, die entgegen den Erwartungen leicht gestiegen sind.
Dollar fällt mit US-Renditen zurück
Der Dollar zeigt Schwäche vor dem Hintergrund des ungebremst weitergehenden Rückgangs der US-Renditen. Der Dollar-Index reduziert sich um 0,3 Prozent, der Euro liegt wieder klar über der am Vortag unterschrittenen Marke von 1,18 Dollar. Die Zehnjahresrendite, die am Vortag erst auf den niedrigsten Stand seit Februar gefallen war, gibt um weitere 1,1 Basispunkte nach auf 1,31 Prozent, kann sich damit aber von den Tagestiefs erholen. Händlern zufolge erfahren die Anleihen als sicherer Hafen Zulauf wegen der wieder zunehmenden Sorgen um die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus, die wiederum die Wirtschaft in Mitleidenschaft ziehen dürfte.
Dagegen hat die Strategieüberprüfung der Europäischen Zentralbank (EZB) keinen Einfluss auf die Gemeinschaftswährung, nachdem im Vorfeld bereits das Entscheidende durchgesickert war. Wichtigstes Element ist demnach ein Inflationsziel von glatt 2 Prozent. Ein Über- oder Unterschreiten sei gleichermaßen unwillkommen. Die EZB will jedoch in Zeiten, in denen sie an der Zinsuntergrenze operiert, besonders kraftvoll oder ausdauernd agieren und dabei auch eine zeitweise und moderate Überschreitung des Inflationsziels tolerieren.
Weiter abwärts, wenn auch moderater als an den Vortagen, geht es auch für die Ölpreise. Diese entfernen sich damit immer weiter von den noch zu Wochenbeginn markierten Mehrjahreshochs. Marktteilnehmer verweisen auf die anhaltende Unsicherheit über das weitere Vorgehen der Opec-Staaten in Sachen Ölförderung, nachdem man sich hier jüngst nicht auf eine gemeinsame Linie verständigen konnte.
Der Goldpreis baut mit dem schwächelnden Dollar seine Gewinne weiter aus und entfernt sich weiter von der Marke von 1.800 Dollar.
Bankenwerte mit fallenden Renditen unter Druck
Unter den weiter nachgebenden Renditen leiden vor allem die Bankenwerte. Der Branchenindex im S&P-500 führt mit einem Minus von 2,0 Prozent die Verliererliste mit an. Für die Aktien von Bank of America, JP Morgan und Goldman Sachs geht es um bis zu 2,4 Prozent abwärts.
Für die Aktie des Schmierstoffherstellers WD-40 geht es dagegen um 1,8 Prozent nach oben. Das Unternehmen hatte nicht nur deutlich gestiegene Gewinne und Umsätze für das dritte Geschäftsquartal gemeldet, sondern auch den Umsatzausblick für das Geschäftsjahr angehoben.
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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 34.341,72 -1,0% -340,07 +12,2%
S&P-500 4.307,39 -1,2% -50,74 +14,7%
Nasdaq-Comp. 14.452,34 -1,5% -212,72 +12,1%
Nasdaq-100 14.620,32 -1,3% -190,22 +13,4%
US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,20 -1,2 0,22 8,7
5 Jahre 0,76 -2,1 0,78 39,7
7 Jahre 1,08 -1,6 1,09 43,0
10 Jahre 1,31 -1,1 1,32 38,9
30 Jahre 1,91 -3,1 1,94 26,0
DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:10 Uhr Mi, 17:06 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1863 +0,6% 1,1801 1,1798 -2,9%
EUR/JPY 130,08 -0,3% 130,21 130,58 +3,2%
EUR/CHF 1,0855 -0,6% 1,0916 1,0919 +0,4%
EUR/GBP 0,8606 +0,7% 0,8561 0,8560 -3,6%
USD/JPY 109,71 -0,8% 110,32 110,69 +6,2%
GBP/USD 1,3782 -0,1% 1,3788 1,3784 +0,9%
USD/CNH (Offshore) 6,4924 +0,3% 6,4804 6,4739 -0,2%
Bitcoin
BTC/USD 32.505,01 -5,1% 33.380,76 34.685,75 +11,9%
ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 71,76 72,20 -0,6% -0,44 +48,4%
Brent/ICE 73,23 73,43 -0,3% -0,20 +43,3%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.811,17 1.803,68 +0,4% +7,49 -4,6%
Silber (Spot) 26,09 26,13 -0,1% -0,04 -1,2%
Platin (Spot) 1.078,85 1.089,45 -1,0% -10,60 +0,8%
Kupfer-Future 4,25 4,33 -1,8% -0,08 +20,6%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros/raz
(END) Dow Jones Newswires
July 08, 2021 09:44 ET (13:44 GMT)
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| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 25.06.26 | JPMorgan ChaseCo Hold | Jefferies & Company Inc. | |
| 06.05.26 | JPMorgan ChaseCo Overweight | Barclays Capital | |
| 04.05.26 | JPMorgan ChaseCo Outperform | RBC Capital Markets | |
| 04.05.26 | JPMorgan ChaseCo Hold | Jefferies & Company Inc. | |
| 15.04.26 | JPMorgan ChaseCo Halten | DZ BANK |
