MÄRKTE USA/Überzeugende Quartalszahlen treiben Wall Street weiter an


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NEW YORK (Dow Jones)--Die Wall Street hat zur Wochenmitte ihre Aufwärtstendenz den vierten Tag in Folge fortgesetzt. Zunächst hatte es wieder nach einer Konsolidierung ausgesehen, doch im Verlauf legten die Indizes erneut zu. Angetrieben von guten Quartalszahlen, allen voran die der Google-Mutter Alphabet und des Halbleiterherstellers Advanced Micro Devices (AMD). Dagegen hatten schwache ADP-Arbeitsmarktdaten keinen größeren Einfluss - auch mit Blick auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht für Januar am Freitag. Die Entwicklung dürfte auf den Sonderfaktor Omikron zurückzuführen - und damit nur vorübergehend - sein.

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Der Dow-Jones-Index gewann 0,6 Prozent auf 35.629 Punkte. Der S&P-500 rückte um 0,9 Prozent vor und der Nasdaq-Composite stieg um 0,5 Prozent. Die Aussicht auf eine Straffung der Geldpolitik, die die Technologie-Kurse im Januar massiv belastet hatte, ist in den Hintergrund getreten. Den 1.431 (Dienstag: 2.513) Kursgewinnern standen dabei 1.934 (931) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 108 (112) Titel.

"Der Schwerpunkt liegt auf den Unternehmensberichten und wir sehen starke Ergebnisse von großen Technologieunternehmen. Aber irgendwann könnte sich die Stimmung wieder auf Makrodaten und die Fed richten - wir denken, dass wir zwischen diesen beiden Polen hin- und herpendeln werden", sagte Investmentstratege Luc Filip von SYZ Private Banking. Für die Finanzmärkte bedeute das ein Mehr an Volatilität, so der Experte. Nach der Hälfte der Berichtssaison ist die Zahl der Unternehmen, die die Umsatz- und Gewinnerwartungen übertroffen haben, überdurchschnittlich hoch, wenn auch niedriger als zu Beginn des Aufschwungs, erklärte die Deutsche Bank.

AMD und Alphabet legen kräftig zu

Der Kurs von Alphabet stieg um 7,5 Prozent, nachdem das Unternehmen erneut ein rasantes Wachstum vermeldet hatte. Trotz des regulatorischen Drucks verdoppelte der Digitalkonzern den Gewinn im vergangenen Jahr nahezu. Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass es einen Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 20 durchführen wird.

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Positiv aufgenommen wurden auch Geschäftszahlen und Ausblick des Chipherstellers AMD, dessen Aktie um 5,2 Prozent kletterte. Die Aktie des Wettbewerbers Intel stieg um 1,1 Prozent.

Paypal brachen um 24,6 Prozent ein. Der Bezahldienstleister verdiente im vierten Quartal 2021 etwas weniger als erwartet und lieferte einen enttäuschenden Ausblick auf das laufende Jahr. Der Gewinn von General Motors (GM) ging im vierten Quartal nicht so stark zurück wie befürchtet. Auch der Ausblick für 2022 überzeugte. Die Aktie verlor dennoch 1,1 Prozent.

Licht und Schatten enthielten die Zahlen von Starbucks (-1,0%). Die Kaffeehauskette verzeichnete in ihrem ersten Geschäftsquartal zwar eine starke Umsatzentwicklung, doch enttäuschte der Gewinn. Als durchwachsen wurden die Geschäftszahlen des Pharmakonzerns Gilead Sciences (-3,8%) eingestuft. Der Umsatz ging zwar nicht so stark zurück wie befürchtet, doch lag der Gewinn unter den Erwartungen. Wettbewerber Abbvie (+1,2%) hat dank einer guten Entwicklung in allen Segmenten im vierten Quartal den Gewinn stärker gesteigert als erwartet. Auch der Ausblick überraschte positiv.

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Dollar weiter im Abschwung - Euro fest

Die Stimmung für den Dollar hat sich gedreht. Der Dollar-Index büßte weitere 0,5 Prozent ein. "Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe", sagte Ricardo Evangelista von Activtrades. Zum einen kehre die Risikobereitschaft an den Märkten zurück. Das mache den Dollar als so genannten sicheren Hafen weniger attraktiv. Zudem dämpften Fed-Offizielle seit dem Wochenende die Spekulation um einen Zinsschritt um 50 Basispunkte im März.

Der Euro hat nach den Inflationsdaten für Januar aus der Eurozone die Marke von 1,13 Dollar übersprungen und bewegte sich auf dem höchsten Stand seit einer Woche. Der nochmals beschleunigte Preisanstieg über den Prognosen dürfte den Druck auf die am Donnerstag tagende EZB erhöhen, mit geldpolitischen Maßnahmen gegen die hohe Inflation vorzugehen.

Die Erdölpreise schossen mit neuen Schlagzeilen zur Förderpolitik der Opec+ zunächst in die Höhe, kamen anschließend aber wieder zurück. Das Kartell hält an der geplanten Förderausweitung fest. Einige Marktteilnehmer hatten angesichts der Siebenjahreshochs der Preise und der starken Nachfrage auf eine stärkere Steigerung gesetzt. Nur kurzzeitig belasteten überraschend gesunkene wöchentliche US-Öllagerdaten.

Am Rentenmarkt stützten die schwachen Arbeitsmarktdaten das Sentiment etwas, die Renditen gaben leicht nach. Die Rendite zehnjähriger Papiere fiel zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit einer Woche.

Der Goldpreis profitierte von der Dollar-Schwäche. Kurzfristig werde der US-Arbeitsmarktbericht entscheidend, sagte Lukman Otunuga von FXTM. Ein starker Arbeitsmarktbericht könnte Erwartungen an eine hawkishe Fed verstärken und den Goldpreis belasten, während der Dollar wieder an Fahrt gewinne. Sollte der Arbeitsmarktbericht schwach ausfallen, könnte dies den Goldpreis antreiben und zu einem Anstieg in Richtung 1.831 Dollar führen.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 35.629,33 +0,6% 224,09 -2,0%

S&P-500 4.589,38 +0,9% 42,84 -3,7%

Nasdaq-Comp. 14.417,55 +0,5% 71,54 -7,9%

Nasdaq-100 15.139,74 +0,8% 120,06 -7,2%

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 1,15 -2,0 1,17 41,6

5 Jahre 1,60 -2,1 1,62 34,0

7 Jahre 1,73 -2,0 1,75 29,3

10 Jahre 1,78 -1,5 1,79 26,5

30 Jahre 2,11 +0,1 2,11 21,5

DEVISEN zuletzt +/- % Mi,8:30 Di, 17:47 % YTD

EUR/USD 1,1305 +0,3% 1,1278 1,1241 -0,6%

EUR/JPY 129,38 +0,1% 129,26 128,99 -1,2%

EUR/CHF 1,0389 +0,1% 1,0379 1,0376 +0,1%

EUR/GBP 0,8330 -0,0% 0,8332 0,8325 -0,9%

USD/JPY 114,46 -0,2% 114,73 114,76 -0,6%

GBP/USD 1,3571 +0,3% 1,3536 1,3501 +0,3%

USD/CNH (Offshore) 6,3571 -0,2% 6,3718 6,3723 +0,0%

Bitcoin

BTC/USD 37.611,90 -2,8% 38.379,41 38.957,41 -18,7%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 88,32 88,20 +0,1% 0,12 +18,0%

Brent/ICE 89,63 89,16 +0,5% 0,47 +15,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.806,86 1.801,09 +0,3% +5,77 -1,2%

Silber (Spot) 22,66 22,65 +0,0% +0,01 -2,8%

Platin (Spot) 1.038,24 1.030,45 +0,8% +7,79 +7,0%

Kupfer-Future 4,49 4,43 +1,2% +0,05 +0,5%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros

(END) Dow Jones Newswires

February 02, 2022 16:17 ET (21:17 GMT)

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25.06.26 AMD (Advanced Micro Devices) Buy UBS AG
17.06.26 AMD (Advanced Micro Devices) Outperform Bernstein Research
01.06.26 AMD (Advanced Micro Devices) Overweight Barclays Capital
06.05.26 AMD (Advanced Micro Devices) Kaufen DZ BANK
06.05.26 AMD (Advanced Micro Devices) Buy Jefferies & Company Inc.