MÄRKTE USA/Wall Street neigt weiter zur Schwäche


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NEW YORK (Dow Jones)--Nach der Talfahrt der vergangenen zwei Tage neigt die Wall Street am Freitag abermals zur Schwäche. Im frühen Handel verliert der Dow-Jones-Index 0,1 Prozent auf 33.375 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite verlieren 0,1 bzw. 0,2 Prozent. Als Hemmschuhe fungieren die weiterhin hohen Rentenrenditen und der Nahostkonflikt. Händler sehen einen Zusammenhang zwischen beiden Entwicklungen. Der Nahostkrieg befeuere die Ölpreise, die auch zum Wochenschluss anziehen, und entfache damit wachsende Inflationssorgen. Darauf reagiere der Rentenmarkt mit steigenden Renditen. Diese kommen allerdings zum Wochenschluss von ihren jüngsten Höchstständen leicht zurück und verschaffen dem Aktienmarkt somit etwas Luft.

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"Der Ausverkauf (bei Anleihen) könnte durch die starken Einzelhandelsumsätze erklärt werden, die auf die starken Arbeitsmarktdaten und die über den Erwartungen liegenden Inflationsdaten seit Monatsbeginn folgten, die beide falkenhafte Erwartungen an die Fed schürten", sagt Analystin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote. Am Rentenmarkt stabilisieren sich die Notierungen nach ihrer jüngsten Talfahrt, die Renditen verharren aber auf hohem Niveau. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen entfernt sich wieder von der Marke von 5 Prozent, die sie zuletzt 2007 genommen hatte. Ohne eine Positionierung des Marktes auf sinkende Leitzinsen in der Zukunft dürften die Renditen aber kaum deutlich sinken, heißt es bei den SEB-Analysten. Dies werde aber auf die Schnelle kaum passieren.

Iran-Sorgen treiben Ölpreise

Hinter der aktuellen Ölpreis-Rally stehen Stimmen aus dem Handel zufolge auch Meldungen der US-Marine. Ein US-Kriegsschiff hatte im Roten Meer mehrere Raketen abgefangen, die im Jemen abgefeuert wurden. Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums wollte nicht ausschließen, dass die Geschosse Israel zum Ziel hatten. Die im Jemen aktiven Huthi-Rebellen sollen für den Beschuss verantwortlich sein, diese werden wiederum vom Iran unterstützt. Der Iran hatte mehrfach mit einem Eingreifen in den Nahostkrieg gedroht. Die Analysten der Commonwealth Bank of Australia warnen vor einem Eingreifen des Iran in den Nahostkrieg. In diesem Fall könnte der Ölpreis schnell auf 100 US-Dollar je Fass steigen. Die Preise wurden aber auch befeuert von der US-Regierung, die offenbar Erdöl für die strategische Reserve kaufen will.

Der Goldpreis hatte zuletzt mit den Schlagzeilen über die abgefangenen Raketen angezogen. Das Edelmetall verteuert sich aktuell nur noch moderat, bleibt aber als Fluchthafen in schwierigen Zeiten gefragt. Der Dollar-Index gibt mit den zurückkommenden Marktzinsen 0,1 Prozent nach.

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Berichtsperiode läuft weiter

American Express hat zum sechsten Mal in Folge Rekordeinnahmen verzeichnet, weil Verbraucher ihre Geldbörsen weiterhin geöffnet halten. Die Einnahmen des Kreditkartenkonzerns stiegen im dritten Quartal um 13 Prozent und erreichten damit die Schätzungen der Analysten. Der Gewinn übertraf sogar die Erwartungen: er stieg um 30 Prozent. Allerdings erhöhte die Gesellschaft die Rücklagen für Kreditausfälle deutlich, der Kurs sinkt um 1,8 Prozent.

Die Titel von SLB (früher Schlumberger) geben um 3,2 Prozent nach. Der Öldienstleister enttäuschte in der dritten Periode umsatzseitig, das Ergebnis fiel gleichwohl besser als gedacht aus. Der Gewinn der Eisenbahngesellschaft CSX ist im dritten Quartal gesunken, da ein geringeres Transportvolumen das Ergebnis belastet hat. Das Unternehmen sieht aber eine verbesserte Geschäftsentwicklung. Die Papiere steigen um 0,6 Prozent.

Dagegen klettern Knight-Swift Transportation um 12,6 Prozent. Das Transportunternehmen verzeichnete im dritten Quartal einen Umsatzanstieg, der die Erwartungen übertraf. SolarEdge Technologies hat ihre Umsatzschätzungen für das dritte und vierte Quartal gesenkt, nachdem das Unternehmen für Solarenergie mehr Auftragsstornierungen und -verschiebungen verzeichnet hat. Die Aktie bricht um 29,5 Prozent ein.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 33.374,75 -0,1% -39,42 +0,7%

S&P-500 4.272,83 -0,1% -5,17 +11,3%

Nasdaq-Comp. 13.164,22 -0,2% -21,95 +25,8%

Nasdaq-100 14.768,88 -0,1% -14,25 +35,0%

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 5,10 -6,4 5,16 67,7

5 Jahre 4,86 -9,8 4,96 86,4

7 Jahre 4,93 -8,4 5,01 95,8

10 Jahre 4,91 -7,5 4,99 103,3

30 Jahre 5,06 -4,2 5,10 109,3

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:12 Uhr Mi, 17:25 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0587 +0,0% 1,0575 1,0534 -1,1%

EUR/JPY 158,70 +0,1% 158,47 157,88 +13,1%

EUR/CHF 0,9446 +0,2% 0,9436 0,9462 -4,6%

EUR/GBP 0,8710 -0,1% 0,8729 0,8672 -1,6%

USD/JPY 149,91 +0,1% 149,87 149,86 +14,3%

GBP/USD 1,2154 +0,1% 1,2115 1,2148 +0,5%

USD/CNH (Offshore) 7,3266 -0,1% 7,3373 7,3296 +5,8%

Bitcoin

BTC/USD 29.623,15 +3,5% 29.254,47 28.281,59 +78,5%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 90,12 89,37 +0,8% +0,75 +15,8%

Brent/ICE 93,17 92,38 +0,9% +0,79 +14,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.980,93 1.974,50 +0,3% +6,43 +8,6%

Silber (Spot) 23,27 23,08 +0,8% +0,19 -2,9%

Platin (Spot) 900,80 895,53 +0,6% +5,28 -15,7%

Kupfer-Future 3,57 3,60 -1,0% -0,04 -6,4%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: florian.faust@wsj.com maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/hab

(END) Dow Jones Newswires

October 20, 2023 09:54 ET (13:54 GMT)

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Datum Rating Analyst
27.06.19 SolarEdge Buy Cascend Securities
31.01.19 SolarEdge Buy Cascend Securities
26.02.18 SolarEdge Buy Canaccord Adams
15.02.18 SolarEdge Buy Needham & Company, LLC
15.02.18 SolarEdge Buy B. Riley FBR, Inc.

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